Deutsche immer reisefreudiger Studie: Fernreiseziele besonders gefragt

Im vergangenen Jahr sind einer neuen Studie zufolge so viele Deutsche verreist wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus der 34. Deutschen Tourismusanalyse hervor, die die Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg vorstellte.

Hamburg - Nach der repräsentativen Befragung waren im vergangenen Jahr 58 Prozent der Deutschen wenigstens fünf Tage unterwegs, von 2008 bis 2010 war dies jeweils nur die Hälfte der Befragten. Angesichts der boomenden Wirtschaft und geringer Arbeitslosigkeit sei auch 2018 von einer zunehmenden Reiselust auszugehen, sagte Stiftungsleiter Ulrich Reinhardt.

Im Durchschnitt dauerte eine Reise im vergangenen Jahr 13 Tage (2016: 12,9). Das Budget für die Ausgaben von der Fahrt bis zum Souvenir legte von durchschnittlich 1.166 Euro (2016) auf 1.200 Euro pro Person zu. Die Stiftung ließ im Dezember 2017 und Januar 2018 repräsentativ rund 4.000 Menschen ab 14 Jahren nach ihren Reisepläne für das laufende Jahr befragen.

In der vergangenen Saison profitierten demnach neben dem Urlaub in Deutschland und am nördlichen Mittelmeer Fernreiseziele von der Reiselust. 13 Prozent der Bundesbürger seien vor allem in Süd- und Ostasien, in der Karibik oder im Nahen Osten gewesen, mehr als je zuvor (2016: 11,4 Prozent).

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