3:0 gegen Aachen Roten Raben gelingt dritter Sieg in Folge

Vilsbiburg (rote Trikots) hat gegen Aachen den dritten Sieg in Serie eingefahren. Foto: Rote Raben

Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt: Die Roten Raben haben die Ladies in Black Aachen vor 1.364 Fans in der Ballsporthalle glatt mit 3:0 (25:19, 25:23, 25:19) besiegt und damit den dritten Erfolg in Serie eingefahren.

Eine Woche nach dem Auswärts-Coup bei Meister Schwerin präsentierte sich das Team von Cheftrainer Timo Lippuner auch gegen den Tabellenvierten aus der alten Kaiserstadt voll auf der Höhe und machte mit dem Heim-Dreier punktemäßig weiteren Boden gut. Sports&Travel-MVP bei den Gastgeberinnen wurde Lena Stigrot, mit 17 Punkten zugleich Top-Scorerin.

Von Anfang an war zu sehen, dass die Raben aus dem Erfolgserlebnis von Schwerin viel Selbstvertrauen geschöpft hatten. Ruhig und abgeklärt traten sie den Ladies in Black, die bis dato 8 von 11 Saisonspielen gewonnen hatten, entgegen; im 1. Satz, den die Vilsbiburgerinnen über 13:10 und 18:13 mit 25:19 auf ihre Seite zogen, waren es vor allem druckvolle Aufschläge, die Aachen aus der Balance brachten.

Mit diversen Wechseln versuchte Gästetrainerin Saskia van Hintum das Blatt zu wenden, doch die Roten Raben brauchten nie lange, um die richtigen Antworten zu geben. Der 2. Satz verlief in Wellen: Aus Vilsbiburger Sicht stand es 7:6, 12:6, 12:11, 16:12 und 16:16. Auch bei 21:21 war die Sache noch unentschieden, wenig später wuchtete Laura Künzler den Ball in bekannt humorloser Manier zum 25:23 auf den Boden – es hieß 2:0.

Auch der letzte Durchgang gestaltete sich zunächst ausgeglichen (8:7), doch ab der zweiten technischen Auszeit (16:13) setzten sich Lena Stigrot und Co. unwiderstehlich ab und machten per Doppelblock von Laura Künzler und Jennifer Pettke das 25:19 und damit den 3:0-Heimsieg perfekt. Mit den Raben setzte sich das an diesem Tag bessere Team mit einer reifen Leistung verdient durch und nahm so Revanche für die 1:3- Hinspielniederlage im Oktober in Aachen.

Coach Timo Lippuner war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Damen. „Wir haben heute top gespielt und uns selbst belohnt“, freute sich der Schweizer, der zufrieden konstatierte, dass das Team in den engen Phasen jedes Satzes mutig agiert und „immer selbst die Punkte gemacht“ habe.

Apropos Punkte machen: Genau das bleibt auch in den kommenden Bundesliga-Wochen das Ziel der Roten Raben, um sich vom aktuellen Tabellenplatz 7 nach vorne schieben zu können. Die nächsten Aufgaben sind das Auswärtsmatch beim VfB Suhl LOTTO Thüringen am Samstag, 20. Januar, und das Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt eine Woche später.

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