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Artikel vom 07. Januar 2013 15:19, 83 mal gelesen

Plattling

Musik und Gesang auf höchstem Niveau

Umjubeltes Neujahrskonzert im Josefsheim - Kammerphilharmonie und zwei Starsolisten

Autor: Harald Keller
Dirigent Antal Barnas gibt den Einsatz, die Berenova singt aus der Csárdásfürstin das Lied der Sylva "Heia, heia in den Bergen".

Dirigent Antal Barnas gibt den Einsatz, die Berenova singt aus der Csárdásfürstin das Lied der Sylva "Heia, heia in den Bergen".

Dem in traditionelle Formen zu erstarren drohenden Plattlinger Neujahrskonzert hat eine Idee von Bürgermeister Erich Schmid wieder zu neuem Schwung verholfen. Es wurden nicht mehr wie bisher fast ausschließlich Stücke der Straußdynastie gespielt, sondern auch andere Komponisten aus Oper und Operette wie Rossini, Stolz, Kalman, Lehar oder Raymond kamen zum Zuge. Neu war auf Anregung des Bürgermeisters, Gesangsnummern ins musikalische Geschehen einzubauen. Mit dem Engagement von Claus Durstewitz und Katerina Beranova hatte Schmid voll ins Schwarze getroffen. Das diesjährige Konzert wurde zum Bombenerfolg.

Nach der Begrüßung der Freunde von Walzer- und Polkamusik und der Ehrengäste, besonders willkommen geheißen durch das Stadtoberhaupt wurde die Ehrenbürgerin Annemarie Stumpf und Gertrud Kuhnke als Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, galt ein weiterer besonderer Gruß der Witwe des im vorigen Jahr verstorbenen Altbürgermeisters und Ehrenbürgers Siegfried Scholz, Gisela Scholz. Auch Dirigent Antal Barnas erinnerte an Scholz, als dessen Lieblingswalzer "An der schönen blauen Donau" gespielt wurde.

Fotos: (3 Einträge)

 


Den Auftakt machten die Kammerphilharmoniker unter der bewährten Leitung des in der Isarstadt sehr beliebten Ungarn Antal Barnas mit der schmissigen Ouvertüre aus "Der Barbier von Sevilla" von Gioachino Rossini. Es zeigte sich wieder, dass unter dem besonderen Dirigat von Barnas die Musiker zu Leistungen auf einem Niveau fähig sind, das auch den Ansprüchen von Weltstars wie der Sopranistin Katerina Beranova und dem lyrischen Startenor Claus Durstewitz genügt.

Erst am 22. Dezember war die Beranova im Bayerischen Rundfunk in dem Weihnachtsoratorium "La celebre nativita del redentore" von Antonio Cartellieri zu hören. Auch ihr Ehemann, Claus Durstewitz, geht in den großen Opernhäusern und Konzertsälen Europas als gefragter Tenor ein und aus. Den ersten großen Beifall gab es für Katerina Beranova als sie das Lied der Sylva aus der "Csardasfürstin" sang.

Mehr im Anzeiger am Dienstag!

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Plattling, Bayern, Deutschland

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