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Das war die WM-Nacht: Spaniens König jubelt, Tuchel überlegt

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Spanien bejubelt den Finaleinzug

Spanien bejubelt den Finaleinzug

Von dpa

Spanien bejubelt den Einzug ins Finale der Fußball-WM und auch König Felipe VI. fieberte vor dem Fernseher mit. Nach dem überraschend souveränen 2:0 über Frankreich übermittelte der Monarch seine Glückwünsche an das Team von Trainer Luis de la Fuente.

Der spanische Endspielgegner wird heute im zweiten Halbfinale zwischen England und Titelverteidiger Argentinien ermittelt (21.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV). Dabei sucht der englische Coach Thomas Tuchel vor allem einen Weg, Superstar Lionel Messi zu stoppen. Das war das Wichtigste der WM-Nacht:

Spaniens König Felipe VI. bejubelte den Final-Einzug vor dem TV gemeinsam mit seiner Familie - und gab danach den Auftrag für das Endspiel. „Ihr habt erneut gezeigt, warum ihr eine der großen Nationalmannschaften der Welt seid. Nun, mit einem ganzen Land an eurer Seite, kommt der Moment, um den Titel zu kämpfen“, hieß es auf dem offiziellen Account des Königshauses bei X. „Danke, dass Ihr uns diesen Weg habt genießen lassen. Los geht's.“

In Madrid wurde kräftig gefeiert.
In Madrid wurde kräftig gefeiert.
In Madrid wurde kräftig gefeiert.
König Felipe VI. beglückwünschte das spanische Team.
König Felipe VI. beglückwünschte das spanische Team.
König Felipe VI. beglückwünschte das spanische Team.
Thomas Tuchel strahlte große Vorfreude auf das WM-Halbfinale aus.
Thomas Tuchel strahlte große Vorfreude auf das WM-Halbfinale aus.
Thomas Tuchel strahlte große Vorfreude auf das WM-Halbfinale aus.

Spanien hatte mit einer taktischen Meisterleistung die französischen Offensivstars entzaubert und hofft nun auf den zweiten WM-Titel nach 2010.

Nach der Partie verriet Nationaltrainer de la Fuente, dass Felipe zu nächtlicher Stunde in Europa noch gratuliert habe. „Es macht uns so stolz, dass unser König uns angerufen hat und wir den Leuten in den Straßen so eine Freude bereiten konnten“, sagte de la Fuente im texanischen Arlington.

Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron (48) war hingegen nach der Niederlage am französischen Nationalfeiertag als Tröster gefordert. Macron gratulierte zunächst Spanien, fand dann auf der Plattform X mitfühlende Worte an die Équipe Tricolore: „Danke an die Bleus, dass sie unsere Farben mit Engagement getragen haben. Die Niederlage heute Abend ist schwer zu verkraften, aber dieses Team ist jung und voller Zukunft.“

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.

Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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