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Das war die WM-Nacht: England und Argentinien im Halbfinale

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Jude Bellingham (l) und Harry Kane jubeln über den Halbfinaleinzug.

Jude Bellingham (l) und Harry Kane jubeln über den Halbfinaleinzug.

Von dpa

England und Argentinien haben das Halbfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Das englische Team von Trainer Thomas Tuchel bezwang Norwegen dank eines Doppelpacks von Jude Bellingham mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung.

Anschließend setzten sich Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung in Überzahl gegen die Schweiz durch. Beide Teams treffen nun am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ) in Atlanta aufeinander. Das waren die Höhepunkte der WM-Nacht:

Messis grandiose Tor-Serie ist beendet - aber der Titel-Traum lebt: Argentinien durfte auch ohne einen weiteren Geniestreich seines Superstars jubeln. Der Titelverteidiger setzte sich in Kansas City gegen die Schweiz durch, obwohl Kapitän Messi nach neun WM-Spielen in Serie mit mindestens einem eigenen Treffer erstmals wieder ohne Tor blieb.

Da oben war das Problem: Norwegens Sportkoordinator Brede Hangeland (l) beschwert sich bei den Schiedsrichtern.
Da oben war das Problem: Norwegens Sportkoordinator Brede Hangeland (l) beschwert sich bei den Schiedsrichtern.
Da oben war das Problem: Norwegens Sportkoordinator Brede Hangeland (l) beschwert sich bei den Schiedsrichtern.
Argentinien um Lionel Messi freut sich über den Treffer zum 1:0.
Argentinien um Lionel Messi freut sich über den Treffer zum 1:0.
Argentinien um Lionel Messi freut sich über den Treffer zum 1:0.
Thomas Tuchel war nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams.
Thomas Tuchel war nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams.
Thomas Tuchel war nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Für die Entscheidung sorgten Julian Alvarez mit einem Traumtor in der 112. Minute und Lautaro Martínez (120.+1). Der 39-jährige Messi hatte im Football-Tempel der Kansas City Chiefs das 1:0 durch Alexis Mac Allister (10.) per Eckball vorbereitet. Dan Ndoye erzielte vor 69.045 Zuschauern den zwischenzeitlichen Ausgleich (67.).

In der 72. Minute sah Breel Embolo nach einer Schwalbe und einem VAR-Einsatz die Gelb-Rote Karte. Die Verwarnung für Argentiniens Leandro Paredes wurde zurückgenommen und der Schweizer vom Platz gestellt.

Dank Bellingham darf England weiter auf den zweiten WM-Coup nach 1966 hoffen. Durch die Tore des Ex-Dortmunders (45.+2 Minute/93.) besiegte das Tuchel-Team Norwegen in Miami. Dabei hatten die Skandinavier vor 64.478 Fans durch ein Traumtor von Andreas Schjelderup (36.) sogar geführt.

Tuchel war wenig begeistert vom Auftritt seines Teams. „Wir haben uns das Leben sehr schwer gemacht mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben“, sagte der frühere Bundesligacoach über die Spielweise seines Teams. „Schlampig, sehr viele technische Fehler, nicht schnell genug, nicht repetitiv genug. Wir hatten heute Glück.“

Beim englischen Sieg sorgte dabei ein Kamerakabel für reichlich Diskussionen. Hatte der Ball vor dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Jude Bellingham etwa ein in der Luft gespanntes Kabel berührt und dadurch seine Richtung verändert? Die Norweger beklagten sich, forderten eine Spielunterbrechung und Schiedsrichterball.

Der Fußball-Weltverband verwies auf seine Technik. Die Daten würden nicht belegen, dass der Ball vor dem Treffer des früheren Dortmunders Bellingham (45.+2 Minute) das Kamerakabel berührt hätte, teilte die FIFA noch während des Spiels bei X mit. Der Sensor im Ball, der auch bei der Bewertung möglicher Handspiele helfen soll, habe keinen Ausschlag angezeigt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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