Aktionstag zur Bekämpfung
Sieben Anwesen in Niederbayern auf Kinderpornografie durchsucht

Silas Stein, dpa
Die Polizei hat sieben Anwesen in Niederbayern auf Kinderpornografie durchsucht. (Symbolbild)

Unter Einsatzleitung der Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Polizei am Dienstag im Rahmen des Aktionstages zur Bekämpfung der Kinderpornografie insgesamt sieben Anwesen wegen des Verdachts des Besitzes und Verbreitens kinderpornografischer Fotos und Videos durchsucht.
Wie die Polizei mitteilt, fanden die Durchsuchungen in den Landkreisen Landshut, Kelheim und Dingolfing-Landau sowie im Stadtgebiet Landshut statt. Insgesamt sieben Männer und Jugendliche im Alter zwischen 14 und 48 Jahren seien wegen umfangreicher Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaften ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten. Sie stünden im Verdacht über einen Messenger- Dienst oder Social-Mediaplattformen Dateien kinderpornografische Inhalte erlangt und besessen, oder ins Internet hochgeladen zu haben. Bei der gezielten Aktion soll die Polizei insgesamt sieben Mobiltelefone, zehn Computer und zehn USB-Sticks sichergestellt haben, die nun auf mögliche strafbare Inhalte ausgewertet werden.
Das können Bürger laut Polizei gegen Kinderpornografie tun
Wer kinderpornografische Inhalte im Internet oder den sozialen Netzwerken entdeckt, soll die Adresse der Seite laut Polizei unmittelbar der nächsten Polizeidienststelle mitteilen. Dafür sollen Betroffene die genaue Internetadresse im oberen Teil des Browsers kopieren. Wenn kinderpornografische Inhalte in den sozialen Netzwerken auftauchen, sei der Link zur besuchten Profilseite zu kopieren. Außerdem empfiehlt die Polizei, gegebenenfalls den Profilnamen des Nutzers zu notieren, der die Inhalte verbreitet hat.
Zudem rät die Polizei zur Aufklärung von Kindern und Jugendlichen. Sie seien immer öfter selbst an der Verbreitung beteiligt. Nur Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern vorgewarnt wurden, könnten auf solche Inhalte angemessen reagieren.











