Oberliga Süd

Für den DSC setzt es eine knappe Heimniederlage im Topspiel

Der Tabellenführer zieht in der heimischen Hitzkopf-Arena gegen die Tölzer Löwen den Kürzeren. Bei der 2:3-Niederlage sorgt der Ex-Deggendorfer Alex Grossrubatscher in der 59. Minute für die Entscheidung.

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Wie im ersten Heimspiel gegen Bad Tölz zeigten die Deggendorfer um Petr Stloukal (in rot) auch im zweiten Vergleich in der Hitzkopf-Arena eine starke offensive Leistung gegen die Löwen.

Wie im ersten Heimspiel gegen Bad Tölz zeigten die Deggendorfer um Petr Stloukal (in rot) auch im zweiten Vergleich in der Hitzkopf-Arena eine starke offensive Leistung gegen die Löwen.

Es war ein spannender Freitagabend in der Hitzkopf-Arena. Insgesamt 2.415 Zuschauer sahen eine rasante Partie, in der das Team von Casey Fratkin am Ende gegen die Tölzer Löwen mit 2:3 den Kürzeren zog.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Es fehlten lediglich weiterhin Philipp Wachter und Jan Bednar.

Von der ersten Minute an entwickelte sich eine schnelle und intensive Partie, in der die Löwen den besseren Start erwischten. In der dritten Spielminute war es Löwen-Topscorer Topi Piipponen, der die Gäste mit einem trockenen Schuss ins lange Eck mit 0:1 in Führung brachte.

Eine Partie mit viel Tempo und hoher Intensität

In den kommenden Minuten blieb es eine Partie auf Messers Schneide, in der beide Teams drauf und dran waren, den jeweils nächsten Treffer zu erzielen. In der 19. Minute war es schließlich soweit: erneut waren es die Tölzer, die jubelten. Piipponen bediente den mitgelaufenen Prokopovics, der per Direktabnahme zum 0:2-Pausenstand traf.

Auch im zweiten Abschnitt blieb es eine Partie mit viel Tempo und hoher Intensität, bei der beide Mannschaften ihre Gelegenheiten hatten. Jedoch ließen sich weder Timo Pielmeier, noch Enrico Salvarani im Tölzer Tor überwinden. Mit dem 0:2 ging es somit auch das zweite Mal an diesem Abend in die Kabine.

Die Hausherren kamen im Schlussdrittel wie die Feuerwehr aus der Kabine und erzielten in der 44. Minute den Anschlusstreffer. Curtis Leinweber bediente am langen Pfosten Marco Baßler, der nur noch den Schläger zum 1:2 hinhalten musste. Und knapp drei Minuten später stand die Hitzkopf-Arena komplett Kopf, als Petr Stloukal frei stehend im Slot zum 2:2 einnetzte.

Entlastungsangriff führt zum Lucky Punch

Kurz vor Ende kamen die Löwen zu einen ihrer mittlerweile seltenen Entlastungsangriffen und trafen zum Lucky Punch. In der 59. Minute war es Alex Grossrubatscher, der mit einem Schuss aus dem Hintergrund die Löwen auf die Siegerstraße brachte.

Zwar nahm Fratkin noch einmal Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, jedoch brachte diese Maßnahme keinen Ertrag mehr und die Tölzer nahmen alle drei Punkte mit aus Niederbayern.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am Sonntag, 8. Februar, mit einem Auswärtsspiel bei den Lindau Islanders. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

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