Ermittlungen eingeleitet

52-Jährige aus Mintraching nimmt Rehkitz mit nach Hause - Tier stirbt danach

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Wer ein Rehkitz findet, sollte es nicht anfassen und Fachleute kontaktieren. (Symbolbild)

Wer ein Rehkitz findet, sollte es nicht anfassen und Fachleute kontaktieren. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Am Mittwoch hat eine 52-Jährige aus Mintraching gegen 20 Uhr den Notruf verständigt und gemeldet, dass ein Rehkitz „fiepend“ im Gras liegen würde. Laut Polizeibericht habe der verständigte Jagdpächter festgestellt, dass die 52-Jährige das etwa eine Woche alte unverletzte Rehkitz zwischenzeitlich mit nach Hause genommen hatte. Der Jagdpächter habe die Frau daraufhin angewiesen, das Rehkitz sofort an den Auffindeort zurückzubringen. Bei einer darauffolgenden Überprüfung musste jedoch festgestellt werden, dass das Rehkitz zwischenzeitlich verstorben war. Es werde davon ausgegangen, dass es aufgrund des Fremdgeruchs von der Mutter nicht mehr angenommen wurde. Die Polizeiinspektion Neutraubling hat gegen die 52-Jährige ein Ermittlungsverfahren wegen Jagdwilderei eingeleitet.

Rehkitze liegen in der Setzzeit - in der Regel von April bis Juli - oft reglos im Gras. Die Polizei bittet darum, im Zweifelsfall Fachstellen, wie Jäger, oder den Notruf zu informieren. Zudem sollte Abstand gehalten und die nähere Umgebung verlassen werden, die Mutter komme meist von alleine zurück. Das Tier sollte keinesfalls berührt werden, da hier die Gefahr besteht, dass es aufgrund der Annahme von Fremdgeruch von der Mutter nicht mehr angenommen und in der Folge nicht mehr versorgt wird.

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