20.000 Euro Schaden
Schwarzarbeit aufgedeckt: Chamer Gastronom zu Geldstrafe verurteilt

Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltun
Vor dem Amtsgericht Viechtach hat der Angeklagte gestanden. (Symbolbild)

Durch die Zusammenarbeit mehrerer Behörden ist im Landkreis Cham ein Fall von Schwarzarbeit aufgedeckt worden. Ein Gastronom wurde inzwischen zu einer Geldstrafe verurteilt.
Wie vom Hauptzollamt mitgeteilt wird, hatte der Betreiber über mehr als zwei Jahre hinweg Beschäftigte nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet und Beiträge nicht gezahlt. Das Amtsgericht Viechtach verhängte deshalb eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 30 Euro.
Ausgangspunkt war eine Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd. Auffälligkeiten wurden an den Zoll weitergeleitet, der die Ermittlungen übernahm. Insgesamt wurden 27 Fälle festgestellt, in denen Beschäftigte nicht korrekt gemeldet waren. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
Der Angeklagte zeigte sich vor Gericht geständig. Neben der Geldstrafe muss er auch die Verfahrenskosten tragen.











