Handy am Steuer
Mehr Unfälle und Ablenkung: Polizei Zwiesel veröffentlicht Unfallstatistik

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeiinspektion Zwiesel (Kreis Regen) ist 2025 deutlich gestiegen – zugleich ist die Zahl der schweren Unfallfolgen spürbar zurückgegangen. Das teilt die Polizei am Donnerstagmorgen im Zusammenhang mit der vorgestellten Unfallstatistik mit.
Insgesamt registrierten die Beamten 386 Unfälle, knapp 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 48 Unfällen wurden 58 Menschen verletzt. Positiv dabei: Es gab keine Verkehrstoten (2024: zwei), auch die Zahl der Schwerverletzten halbierte sich von 25 auf 13.
Einen großen Anteil am Anstieg haben die Wildunfälle, die auf 108 Fälle zunahmen. Auch die Zahl der Pedelec-Unfälle stieg von fünf auf neun. Besonders häufig verunglückten ältere E-Bike-Fahrer alleinbeteiligt durch Fahrfehler.
Ein Beispiel für einen der schwereren Unfälle war ein Motorradunfall im Sommer bei Bayerisch Eisenstein: Ein 19-Jähriger stürzte in einer Kurve und rutschte in den Gegenverkehr. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Zudem wurden 174 Fahrer wegen unerlaubter Handynutzung am Steuer angezeigt. Außerdem stellten die Beamten zahlreiche Tempo-, Alkohol- und Drogenverstöße fest.












