Einsatzkräfte beleidigt
Mann wählt Notruf, weil er Hotel in Zwiesel nicht findet und zeigt Hitlergruß

Für Aufsehen hat ein Mann in der Nacht von Montag auf Dienstag gesorgt: Zuerst wählte der Mann aus dem Kreis Deggendorf unberechtigterweise den Notruf, dann beleidigte er Rettungsdienst und Polizei.
Um kurz nach zwei Uhr morgens meldete sich der Mann beim Notruf der integrierten Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr. Der Grund: Er fand sein Hotel in Zwiesel nicht mehr. Da ihm der Disponent am Notruf aber nicht so half, wie der Mann das erwartet hatte, wurde er laut Polizei aggressiv und beleidigte die Mitarbeiter des Rettungsdienstes massiv.
Der Mann wurde wegen Missbrauch von Notrufen und Beleidigung angezeigt. Eine Streife griff den Mann wenig später auf und brachte ihn gebührenpflichtig zu seinem Hotel. Laut Polizei war der Mann stark alkoholisiert.
Wie die Polizei mitteilt, wurde der Mann am Dienstag in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Grund hierfür war, dass er zuvor gegenüber seiner gesetzlichen Betreuerin telefonisch angekündigt habe, eine Brandstiftung begehen zu wollen.
Nachdem bekannt wurde, dass sich der Mann in einer Gaststätte in Zwiesel aufhielt, wurde er in Gewahrsam genommen und zunächst zur Dienststelle gebracht. Dort habe der er, erheblich alkoholisiert, den Wachbeamten mit dem Hitlergruß begrüßt.
Da anzunehmen war, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, wurde in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Regen die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik veranlasst. Trotzdem wird der Mann auch wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, sowie wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger- und terroristischer Organisationen angezeigt.












