Notstromsysteme

Rolls-Royce Power Systems erweitert sein Werk in Ruhstorf an der Rott

Das Unternehmen Rolls-Royce Power Systems produziert in Ruhstorf an der Rott (Kreis Passau) Notstromsysteme. Die Erweiterung des Werksgeländes war notwendig geworden, weil sich die Auftragslage sehr gut entwickelt.

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Das Werksgelände von Rolls-Royce Power Systems in Ruhstorf (Kreis Passau) wächst um 2.500 Quadratmeter. 

Das Werksgelände von Rolls-Royce Power Systems in Ruhstorf (Kreis Passau) wächst um 2.500 Quadratmeter. 

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Das Unternehmen Rolls‑Royce Power Systems erweitert sein Werk in Ruhstorf an der Rott (Landkreis Passau) um 2.500 Quadratmeter. Wie das Unternehmen mit Sitz in Friedrichshafen mitteilt, macht der Standort damit einen wichtigen Schritt im Rahmen seines Wachstumsprogramms. Im Zuge dieser Entwicklungen entstünden auch neue Arbeitsplätze in der Region. Wann die Arbeitsplätze entstehen sollen, beantwortet ein Pressesprecher des Unternehmens auf Nachfrage unserer Mediengruppe nicht. „Zu standortspezifischen Details in Ruhstorf, einschließlich des Zeitpunkts oder Umfangs künftiger Stellenaufbauten, äußern wir uns derzeit nicht“, sagt er. Die zusätzliche Fläche stamme vom benachbarten Unternehmen Schuster Automobile, von dem das Unternehmen die Fläche abkaufte.

Mehr als 300 Menschen arbeiten nach Angaben von Rolls‑Royce Power Systems in Ruhstorf. Allein seit Anfang 2022 seien bereits über 100 neue Mitarbeiter dazugekommen. Der Standort liefert Notstromsysteme für kritische Infrastruktur wie Rechenzentren, Kliniken, Flughäfen oder Behörden.

Die Außenflächen am Werk 1 werde vergrößert, um Platz für stark wachsende Auftragsvolumen zu schaffen und zugleich logistische Abläufe zu optimieren, heißt es in der Mitteilung. Die neuen Flächen bieten zudem Platz für weitere Investitionen in die Zukunft des Standorts. 

Insgesamt rund 11.000 Mitarbeiter

In den kommenden Jahren plane Rolls-Royce Power Systems die Einstellung von rund 1.000 zusätzlichen Mitarbeitern weltweit, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Das Unternehmen investiert derzeit laut eigener Aussage einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in seine deutschen Standorte, Produktionskapazitäten, Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau zukunftsweisender Technologien. „Deutschland ist und bleibt für uns ein zentraler Innovations-, Entwicklungs- und Produktionsstandort“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Rolls-Royce Power Systems, Jörg Stratmann. 

Rolls-Royce Power Systems entwickelt unter der Marke MTU Lösungen für die Energie- und Antriebstechnik – darunter Motoren für Schiffe, schwere Land- und Schienenfahrzeuge sowie für militärische Anwendungen. Das Portfolio reicht von Diesel- und Gasmotoren über Batterielösungen bis zu Dauerstromversorgung. Insgesamt hat das Unternehmen weltweit rund 11.000 Mitarbeiter.

Rolls-Royce Power Systems gehört zur Rolls-Royce-Holding. Diese ist nach eigenen Angaben in 48 Ländern vertreten und beliefert Kunden in über 100 Ländern. Dazu zählen Fluggesellschaften, Leasingunternehmen, Streitkräfte sowie Industrie- und Schifffahrtskunden. Im vergangenen Jahr erzielte die Holding einen Umsatz von rund 23 Milliarden Euro und einen bereinigten operativen Gewinn von rund vier Milliarden Euro. 

Rolls-Royce Power Systems und die Rolls-Royce-Holding haben nichts mit dem Automobilhersteller Rolls-Royce Motor Cars zu tun. Der Autohersteller gehört laut dem Pressesprecher seit 2003 zur BMW-Gruppe und ist operativ sowie gesellschaftsrechtlich von Rolls-Royce-Holding getrennt. 

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