Gemeinsame Sache
Rund 60 Einsatzkräfte kontrollieren im Landkreis Cham den Grenzverkehr

Im Rahmen einer konzertierten gemeinsamen Aktion kontrollierten am Mittwoch unter Federführung der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg, rund 60 Einsatzkräfte von Zoll, Bundes- und Landespolizei im grenznahen Raum Fahrzeuge sowie den grenzüberschreitenden Schienenverkehr von und nach Tschechien. Auch die Grenzpolizeigruppe der Polizeiinspektion Furth im Wald beteiligte sich an der großangelegten Kontrollaktion und wurde hierbei von einer Einheit der Bereitschaftspolizei unterstützt.
Die Einsatzkräfte der Landespolizei kontrollierten knapp 100 Personen und rund 50 Fahrzeuge. Die Fahnder richteten hier ein besonderes Augenmerk auf illegale Migration sowie die Bekämpfung weiterer grenzüberschreitender Kriminalitätsformen wie beispielsweise der Waffen- und Rauschgiftkriminalität, der Kfz-Verschiebung und der Einbruchskriminalität. Ziel der Maßnahmen war es durch umfassende Kontrollen Erkenntnisse zu Straftaten zu gewinnen, Tatgelegenheiten zu verringern und den Fahndungs- sowie Kontrolldruck auf potenzielle Tätergruppen zu erhöhen.
Im Rahmen der Kontrollen kam es zu Sicherstellungen aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Arzneimittelgesetz. So stellten die Beamten bei einer Zugkontrolle bei einem 36-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen eine geringe Menge Amphetamin sicher. Weiterhin konstatierten sie einen Verstoß gegen das Waffengesetz aufgrund des Mitführens eines verbotenen Pfeffersprays. Die Einsatzkräfte leiteten noch vor Ort entsprechende Strafverfahren ein.
Bei den stationären Kontrollen wurden auch mehrere Verkehrsverstöße festgestellt. So mussten in drei Fällen Blutentnahmen bei Fahrzeugführern durchgeführt werden, weil diese vor Fahrtantritt Alkohol bzw. Drogen konsumiert hatten.












