München

Polizei rettet Baby aus aufgeheiztem Auto

Überhitzt und panisch: Einen in der Mittagshitze in einem Auto eingeschlossenen Säugling hat die Polizei in München gerettet.

Überhitzt und panisch: Einen in der Mittagshitze in einem Auto eingeschlossenen Säugling hat die Polizei in München gerettet.

Überhitzt und panisch: Einen in der Mittagshitze in einem Auto eingeschlossenen Säugling hat die Polizei in München gerettet.

Die Großmutter hatte das zehn Monate alte Mädchen am Samstag auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums zurückgelassen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Eine Zeugin wurde darauf aufmerksam, weil das Baby durchgängig schrie.

Nachdem die Beamten die Fahrerin vor Ort nicht finden konnten und zudem nur ein einziges Fenster einen Spalt weit offenstand, schlugen sie die Fensterscheibe des Autos ein. Das Kind war den Angaben zufolge völlig panisch, überhitzt, wirkte dehydriert und musste über lange Zeit beruhigt werden. Es wurde von einem Rettungsdienst versorgt.

In der Zwischenzeit kehrte die 57 Jahre alte Großmutter zurück - gegen sie wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. Trotz eingehender Belehrung der Beamten zeigte sich die Frau komplett uneinsichtig. Dabei muss es gar nicht brütend heiß sein, damit es für Kinder gefährlich wird: "Wenn es draußen 20 Grad hat, wird es im Auto mehr als doppelt so warm", erläuterte ein Polizeisprecher.

Noch höhere Temperaturen herrschten bei einem ähnlich gearteten Einsatz der Polizei in Lindau, die dort am Sonntag - dem bisher heißesten Tag des Jahres - einen zurückgelassenen Hund aus einem Auto befreite. Das Tier hatte kein Wasser und befand sich in einer Plastikbox, welche die Luftzirkulation nochmals verhindert.

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