Verdacht des Tötungsdelikts

Polizei ermittelt nach Fund von zwei Toten in Südbrandenburg

Die Spurensicherung ist im Einsatz. Es geht um den Verdacht eines Tötungsdeliktes.

Die Spurensicherung ist im Einsatz. Es geht um den Verdacht eines Tötungsdeliktes.

Von dpa

Schock in einer Kleinstadt in Südbrandenburg: Die Polizei hat in Ortrand die Leichen eines Mannes und einer Frau gefunden - sie ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Ein 80-Jähriger kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Was sich auf einem Grundstück in dem Ort nah an der sächsischen Grenze abspielte, war zunächst unklar. Die Polizei hielt sich mit Aussagen zum Hintergrund auch am Nachmittag weiter bedeckt.

Bekannt ist, dass die Polizei am Samstagmorgen gegen 2.30 Uhr nach Ortrand gerufen wurde. Die ruhige Kleinstadt mit rund 2.000 Einwohnern liegt an der Grenze zu Sachsen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Wie ein Polizeisprecher sagte, fanden die Einsatzkräfte in einem „Nebengebäude eines Wohngrundstücks“ einen 57 Jahre alten Mann und eine 45-jährige Frau - beide tot. Einen 80-Jährigen entdeckten sie schwer verletzt.

Zur Frage, in welcher Beziehung die drei Personen zueinander standen, machte der Sprecher keine Angaben. „Das wird aktuell noch geprüft.“

Auch dazu, wie es zum Tod und der Verletzung des 80-Jährigen kam und ob noch weitere Menschen während der Tat auf dem Grundstück waren, äußerte sich die Polizei nicht. Medienberichte, wonach es sich um einen Vorfall mit einer Schusswaffe handele, bestätigte der Polizeisprecher auf Nachfrage nicht.

Die Spurensicherung der Polizei war in weißen Schutzanzügen vor dem Eingang eines Hauses zu sehen - nicht weit vom Straßenverkehr entfernt. Das Grundstück wurde abgesperrt. Rot-weißes Flatterband war auch rings um ein abgestelltes Auto gespannt. Einige Bewohner beobachten aus der Ferne den Polizeieinsatz.

Die Mordkommission sei eingeschaltet, sagte der Sprecher der Polizei. Einsatzkräfte vernahmen Zeugen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, hieß es noch.

Bürgermeister Maik Bethke sagte auf Anfrage: „Die Bürger unserer Stadt haben die Geschehnisse mit großer Bestürzung aufgenommen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.“ Am Nachmittag war die Tatort-Arbeit vor Ort abgeschlossen, aber die Ermittlungen zur Aufklärung des Falls gehen weiter, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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