Schwerer Unfall

Auto stürzt von A3 bei Nittendorf auf Gleise - drei Tote

Der schwere Unfall bei Nittendorf hatte Folgen im Berufsverkehr: Die Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg und die A3 in Richtung Nürnberg waren länger gesperrt, sind aber mittlerweile wieder freigegeben.

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Das Fahrzeug wurde mittels eines Krans geborgen. 

Das Fahrzeug wurde mittels eines Krans geborgen. 

Wahl-O-Mat Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa, und dpa

Auf der A3 bei Nittendorf hat sich am Donnerstagmorgen ein schwerer Unfall ereignet. Dabei starben drei Menschen. 

Ein Auto sei gegen 7 Uhr in Richtung Nürnberg kurz vor der Bahnunterführung von der Fahrbahn abgekommen und über die Leitplanke auf das Gleisbett der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg gestürzt, sagte eine Polizeisprecherin gegenüber unserer Mediengruppe. Hinter den Bahngleisen kam das Auto im Grünstreifen zum Stillstand, informiert die Polizei in ihrem Pressebericht. Die drei männlichen Insassen seien so schwer verletzt worden, dass sie an der Unfallstelle starben. Laut Polizeibericht am Freitag handele es sich hierbei um einen 51-jährigen Fahrer, einen 33-jährigen Beifahrer sowie einen 16-jährigen Mitfahrer. Alle drei hatten ihren Wohnsitz im Main-Taunus-Kreis.

Warum das Auto von der Autobahn abkam, sei bislang unklar. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war komplett gesperrt. "Es staut sich relativ weit zurück im Berufsverkehr, deshalb leiten wir schon in der Ausfahrt Sinzing raus", ergänzte der Polizeisprecher. Die Bergung des Unfallfahrzeugs erfolgte mit einem Kran. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg am Donnerstagnachmittag für den Verkehr wieder freigegeben.

Beim Unfall auf der A3 sind drei Menschen tödlich verunglückt.

Beim Unfall auf der A3 sind drei Menschen tödlich verunglückt.

Auch die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg war komplett gesperrt. Zwei Regionalzüge mussten südlich der Unfallstelle anhalten. Durch den Unfall sei eine Oberleitung der Bahnstrecke beschädigt worden. Einer der Züge könne deshalb nicht mehr mit Strom versorgt werden. In dem Zug saßen nach Polizeiangaben etwa 80 Passagiere. Für diese sei auf einem zweiten Gleis ein Zug bereitgestellt worden, in den sie umsteigen konnten. Der evakuierte Zug müsse abgeschleppt werden, sagte ein Sprecher des Bahnunternehmens Agilis.

Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallhergang dauern weiterhin an. Hierzu werden unter anderem die Erkenntnisse der Unfallaufnahme sowie das Gutachten des hinzugezogenen Sachverständigen ausgewertet.

 

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