Elektromobilität
BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen geht offiziell am 1. Oktober in Betrieb

Armin Weigel/dpa
Im BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen (Kreis Straubing-Bogen) findet ab Oktober die Montage von Hochvoltbatterien statt.

Am 1. Oktober startet im neuen BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen (Kreis Straubing-Bogen) die Serienproduktion von Hochvoltbatterien für Elektro-Modelle des Münchner Autobauers. Das geht aus einer Presse-Einladung des Unternehmens vom Donnerstag hervor.
Die im Werk Irlbach-Straßkirchen montierten Hochvoltbatterien der sechsten Generation sind eine Schlüsselkomponente für die Fahrzeuge der Neuen Klasse. Das Werk übernimmt dem Konzern zufolge eine zentrale Rolle bei der Versorgung der deutschen BMW-Fahrzeugwerke und ist damit ein wichtiger Baustein für die Transformation zur Elektromobilität.
Im April 2024 begann BMW, das neue Werk zu errichten. Für das Unternehmen ist der Standort im Gäuboden das größte Bauprojekt in Deutschland seit 20 Jahren. Pro Jahr sollen in dem Werk bis zu 600.000 Hochvoltspeicher montiert werden.
BMW hatten den Standort nach eigenen Angaben aus 20 Kandidaten ausgewählt - unter anderem wegen der Nähe zu den bayerischen Fabriken des Konzerns, in denen die Batterien verbaut werden sollen. Nach der ersten Ausbaustufe sollen in dem Werk etwa 1.600 Menschen arbeiten.
Als die Ansiedlungspläne bekannt wurden, formierte sich schnell Widerstand. Kritiker hatten unter anderem den Verlust wertvoller Ackerflächen moniert. In einem Bürgerentscheid im Herbst 2023 hatte sich aber eine deutliche Mehrheit der Bürger von Straßkirchen für das Werk ausgesprochen.















