Gaming-Tipp
In „Dave The Diver“ jagt der Spieler Fische für ein Sushi-Restaurant
Darum geht’s: Der talentierte Taucher Dave wird von einem geldgierigen Kumpel dazu eingeladen, am neuen Sushi-Restaurant eines meisterhaften Chefkochs mitzuarbeiten. Der Laden liegt direkt am Wasser, am sogenannten „Blue Hole“. Hier leben viele besondere Fische und andere Meereslebewesen, die sich perfekt auf ein kleines Häufchen Reis legen lassen.
Dave geht also tauchen und hilft am Abend als Bedienung im Restaurant aus. Je tiefer er geht, desto seltenere Fische findet er. Und er beginnt, sogar Haie und kleine Wale zu jagen.
Währenddessen passieren viele seltsame Dinge: Dave entdeckt Überbleibsel einer alten Meereskolonie. Öko-Terroristen mit einem großen Waffenarsenal wollen ihn von seinen Tauchgängen abhalten. Ein riesiger Tintenfisch entführt Boote. Und dann wollen Piraten auch noch zwei Delfine entführen, mit denen sich Dave anfreundet.
Das Gameplay: Der Spieler kann zu verschiedenen Tageszeiten tauchen gehen und Fische jagen. Dabei sammelt er auch Utensilien, um Daves Fähigkeiten zu verbessern. Je länger man spielt, desto tiefer kann er tauchen und desto mehr Fisch und anderes Zeug kann er an Land tragen. Auf dem Weg entdeckt er auch viele Geheimnisse und neue Herausforderungen.
Am Abend steuert der Spieler dann eine Bedienung im Sushi-Restaurant: Er schenkt als Dave den Kunden Bier und Tee ein, liefert möglichst schnell Sushi von einer Seite des Tresens zur anderen und im Notfall reibt er sogar noch frisches Wasabi, wenn es dem Chefkoch ausgeht.
Dazwischen gibt es auch viele Ablenkungen: Dave hilft zum Beispiel einem Fotografen und einer Ökologin, das „Blue Hole“ zu erforschen. Mit seinem Smartphone bewirbt er das Restaurant in den sozialen Medien und kann auch einige witzige Minispiele auswählen, wenn man als Spieler keine Lust auf Tauchen oder Restaurantarbeit hat.
Fazit: „Dave The Diver“ ist ein schönes und kreatives Indie-Spiel, das sich allerdings ein wenig zu sehr in Nebenaspekten verliert. Solange man taucht oder im Restaurant arbeitet, machen Daves Abenteuer viel Spaß. Die witzig geschriebene Geschichte mit sympathischen Charakteren verbindet diese beiden Elemente auch gut.
Aber wenn man keine Fische jagt, sondern in verworrenen Meereshöhlen versteckte Items sucht oder nicht ganz ausgereifte Minispiele ausprobiert, fühlt sich „Dave The Diver“ überladen an. Diese Elemente lenken zu sehr vom Highlight des Spiels ab, dem Jagen von Fischen. Dabei kämpft man auch gegen furchteinflößende Haie und andere Gefahren, die das Herz des Spielers schneller schlagen lassen. Denn stirbt Dave, verliert er fast alles aus diesem Tauchgang.
„Dave The Diver“, Action-Simulation, Mintrocket, erschienen für Playstation, Nintendo Switch und PC, freigegeben ab zwölf Jahren.










