Untersuchung läuft
Bau einer erweiterten Donaubrücke in Regensburg wird geprüft

Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser
Die Donaubrücke vor dem Pfaffensteiner Tunnel wird im Zuge der geplanten Tunnelsanierung abgebrochen und neu gebaut. Geplant sei eine leistungsfähige Verkehrsführung mit je zwei Hauptfahrstreifen und zwei Verflechtungsfahrstreifen pro Fahrtrichtung sowie zweistreifigen Zu- und Abfahrten zwischen den Anschlussstellen Regensburg Pfaffenstein und Regensburg West, teilte Bundestagsabgeordneter Peter Aumer nun mit.

Das Bundesministerium für Verkehr hat die Untersuchung einer erweiterten Pfaffensteiner Donaubrücke freigegeben. Das teilte der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer (CSU) am Donnerstag mit.
Geplant sei eine leistungsfähige Verkehrsführung mit je zwei Hauptfahrstreifen und zwei Verflechtungsfahrstreifen pro Fahrtrichtung sowie zweistreifigen Zu- und Abfahrten zwischen den Anschlussstellen Regensburg Pfaffenstein und Regensburg West. Dass Bundesverkehrsministerium und Autobahn GmbH die Erneuerung der Donaubrücke und die Tunnelsanierung nun als Gesamtplanung Tunnel und Brücke umsetzen, sieht Aumer als entscheidenden Meilenstein für Ostbayern.
„Hauptknotenpunkt des Verkehrs in unserer Region“
„Die Donaubrücke ist der Hauptknotenpunkt des Straßenverkehrs in unserer Region. Dass der Bund meinen Vorschlag für eine Gesamtplanung Tunnel und Brücke aufgegriffen hat, ist ein großer Erfolg für Ostbayern“, erklärt Aumer. Die Notwendigkeit würden die Zahlen der Verkehrszählung 2025 mit täglich rund 93.000 Fahrzeugen auf der Brücke und 73.200 im Tunnel belegen.
Mit Blick auf den zeitlichen Rahmen rückt der Abgeordnete die Umsetzung in den Fokus: „Dass mit 2031 der Beginn des Planfeststellungsverfahrens für Tunnel und Brücke feststeht, gibt endlich klare Perspektiven. Jetzt müssen die Bauphasen mit regionalen Projekten abgestimmt werden, damit die Belastungen für Pendler, Anwohner und Wirtschaft erträglich bleiben.“
Zugleich mahnt Aumer, dass die Planung nicht oben auf der Autobahn enden darf, und richtet eine folgende Forderung an die Stadt Regensburg, den Landkreis, den Freistaat und die Autobahn GmbH: „Schon heute ist die Frankenstraße extrem hoch belastet, und an den Auffahrten kommt es täglich zu Rückstaus. Wenn der Bund viele Millionen Euro in Tunnel und Brücke investiert, müssen wir auch die Zufahrten unterhalb der Brücke im Bereich der Nürnberger Straße neu denken.“
Es brauche eine leistungsfähige, möglichst kreuzungsfreie Lösung für die Auffahrten, damit der städtische Zubringerverkehr flüssig auf die A93 gelangt, fordert Aumer. Nur so sei eine echte Gesamtlösung für den Regensburger Norden zu schaffen.








