Polizei warnt
Anlagebetrug - Mann in der Oberpfalz verliert 300.000 Euro

Julian Stratenschulte/dpa
Vor dubiosen Anlagebetrug kann man sich schützen, indem man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet. (Symbolbild)
Ein 60-Jähriger aus der Oberpfalz ist über Monate hinweg von Anlagebetrüger um mehr als 300.000 Euro gebracht worden. Die Polizei konnte nun einen 69 Jahre alten Verdächtigen im Haus des Opfers vorläufig festnehmen. Die Polizei rät bei Anlageversprechen mit mutmaßlich hohem Gewinn, aufmerksam zu sein und sich gegebenenfalls an die Polizei zu wenden.
Der 60-Jährige hatte nach Angaben der Ermittler bereits im vergangenen Mai Anzeige erstattet, nachdem er auf ein betrügerisches Angebot hereingefallen und eine Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich überwiesen hatte. Danach hätten die Täter den Mann immer wieder kontaktiert und zur Zahlung von angeblichen Servicegebühren aufgefordert, die er auf maltesische Konten überwies. Auch bei ihm Zuhause tauchten angebliche Anlagevertreter auf.
Das Polizeipräsidium Oberpfalz empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern misstrauisch zu sein, wenn ihnen sogenannte Broker oder Anlagevertreter hohe Gewinne oder Auszahlungen versprechen. Niemals sollte man angebliche Service- oder Verwaltungsgebühren zahlen, insbesondere wenn die Forderungen per E-Mail oder telefonisch gestellt würden. Seriöse Unternehmen verlangten keine Zahlungen auf private Konten oder ins Ausland, hieß es weiter. Bei verdächtigen Angeboten sollten Betroffene eine zweite Meinung einholen und die Polizei informieren.












