Mit KI-generierter Werbung

Anlagebetrüger erbeuten mehr als 120.000 Euro in Oberbayern

Die Kriminellen täuschten Investitionen im Bereich Kryptowährungen vor. (Symbolbild)

Die Kriminellen täuschten Investitionen im Bereich Kryptowährungen vor. (Symbolbild)

Von dpa

Ein 60-Jähriger aus Oberbayern hat laut Polizei mehr als 120.000 Euro an Anlagebetrüger verloren. Die Kriminellen hätten mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ein vermeintliches Werbevideo mit Prominenten erstellt, durch das der Mann aus dem Landkreis Altötting im März auf die lukrativ wirkende Möglichkeit aufmerksam geworden sei, teilte die Polizei mit.

Daraufhin habe der Mann seine Kontaktdaten auf einer Internetseite hinterlassen und Anrufe und E-Mails von vermeintlichen Anlageberatern erhalten. Die Kriminellen überzeugten ihn letztlich, immer mehr Geld in eine Anlage mit Kryptowährungen zu investieren - und gaukelten ihm eine steigende Wertentwicklung vor. Der Mann habe sogar eine kleine Auszahlung erhalten.

Als der Mann Ende Juni eine weitere fünfstellige Summe investieren sollte, habe er das Geld in bar an einen Abholer übergeben. Doch dann kamen die versprochenen Auszahlungen nicht - und die Täter wollten noch mehr Geld. Also wandte sich der Mann vor der nächsten Übergabe an die Polizei.

Die Beamten nahmen dabei am Montag einen 16-Jährigen fest, der mutmaßlich als Abholer für die überregional tätige Bande fungierte. Die Ermittlungen der Kripo Traunstein dauern an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.