Autoindustrie

BMW startet neues 7er-Flaggschiff in Serie

Die neue BMW 7er-Modellreihe wird im Werk Dingolfing gefertigt.

Die neue BMW 7er-Modellreihe wird im Werk Dingolfing gefertigt.

Von dpa

BMW schickt seine Luxusklasse ab sofort mit frischer Optik und innovativer Technik vom Band: Im Dingolfinger Werk des Autobauers hat am Mittwochmorgen die Produktion der neuen 7er-Reihe begonnen. BMW spricht von der „umfassendsten Modellüberarbeitung“ in der Geschichte des Unternehmens. Dazu gehören demnach neben dem Design unter anderem stärkere Batterien, ein Bildschirm für den Beifahrer und eine innovative Lackierung.

Der Produktionsstart erfolgt zwei Wochen nach einer überraschenden Gewinnwarnung des Autobauers. Dabei hatte BMW seine Prognose für das laufende Jahr deutlich gekappt.

Entsprechend groß sind die Erwartungen der BMW-Beschäftigten im Werk Dingolfing an den neuen 7er, wie ein Sprecher sagte. Das Luxusmodell hat ein Update erhalten, das weit über die Optik hinausreicht. Äußerlich besonders auffällig: die Kombination aus matt und glänzend lackierten Flächen. Dies erfordere handwerkliche Präzision, mit der sich das Unternehmen von anderen Herstellern - „vor allem aus China“ - abhebe, so Produktmanager Maximilian Huber.

Neu in der Branche sind den Angaben nach auch der Bildschirm für den Beifahrer und der extra-breite Bildschirm für die hintere Sitzreihe. Darüber hinaus will das Modell mit neuen Technologien überzeugen und bietet in der vollelektrischen Variante gut 700 Kilometer Reichweite bei einer Ladezeit von 28 Minuten.

Am Standort Dingolfing sind nach Unternehmensangaben rund 18.000 Menschen beschäftigt. Gefertigt werden die Modellreihen 7er, 5er, 4er und iX. Ende des Jahres soll die neue Verbrenner-Variante des 3er-Modells hinzukommen. Die Situation im Werk sei grundsolide, sagte ein Sprecher.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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