Starkregen
Vollgelaufene Keller und Scheunenbrand nach Unwetter im Kreis Landshut
In der Nacht von Montag auf Dienstag hat das schwere Unwetter im Kreis Landshut vor allem die Gemeinde Buch am Erlbach getroffen. Dort hatte sich in Folge des Regens eine Flutwelle in der Ortsmitte gebildet und zahlreiche Keller wurden überschwemmt, wie der örtliche Feuerwehr-Kommandant Christian Willner berichtet. In Engelsberg bei Neufraunhofen schlug ein Blitz ein und setzte eine Scheune im Brand.
Laut Integrierter Leitstelle Landshut ist es in Stadt und Landkreis zu 50 Alarmierungen gekommen, größtenteils handelte es sich um vollgelaufene Keller und überschwemmt Straßen. Der Schwerpunkt lag dabei im südlichen Landkreis. Verletzte gab es laut ILS nicht.
40 Einsatzstellen in Buch am Erlbach
In der Spitze waren 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdiensten im Gemeindegebiet Buch am Erlbach ausgerückt, wie der örtliche Feuerwehrkommandant berichtet. Im Zeitraum zwischen 22 und 4 Uhr morgens gab es 40 Einsatzstellen, größtenteils handelte es sich um vollgelaufene Keller. Diese standen teils „massiv unter Wasser“, teilweise bis zur Kellerdecke, wie Willner schildert. Dem Kommandanten zufolge spielte dabei die Tal-Lage des Ortes eine Rolle, das Wasser floß von den umliegenden Hängen herab in den Ort. Auch am Dienstag waren die Einsatzkräfte noch mit einigen Kellern beschäftigt und kümmerten sich um die Straßenreinigung.
Blitz schlägt in Scheune ein
Bei dem Brand nach dem Blitzeinschlag auf einem Bauernhof in Engelsberg wurde eine Scheune zerstört worden. Nach Polizeiangaben wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Ein Großaufgebot von Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei wurde gegen 22 Uhr alarmiert, weil den Angaben zufolge ein Blitz in das Gebäude eingeschlagen haben soll. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Flammen das Gebäude bereits vollständig erfasst.
In einem angrenzenden Stall sollen Tiere untergebracht gewesen sein. Den Feuerwehrkräften gelang es laut Polizeiangaben, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern. Dadurch blieb auch der Stall mit den Tieren verschont.
Rund 120 Einsatzkräfte waren stundenlang im Einsatz. Der Schaden ist circa 50.000 Euro hoch, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte.










