Starkregen

Vollgelaufene Keller und Scheunenbrand nach Unwetter im Kreis Landshut

Das Unwetter in der Nacht von Montag auf Dienstag traf im Landkreis Landshut vor allem die Gemeinde Buch am Erlbach. Bei Neufraunhofen kam es nach einem Blitzeinschlag zu einem Brand.

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Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 

Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat das schwere Unwetter im Kreis Landshut insbesondere die Gemeinde Buch getroffen. Dort hatte sich in Folge des Starkregens eine Sturzwelle im Ort gebildet, in zahlreichen Kellern stand das Wasser. In Engelsberg bei Neufraunhofen schlug ein Blitz ein und setzte eine Scheune in Brand.

Laut Integrierter Leitstelle Landshut ist es in Stadt und Landkreis zu 50 Alarmierungen gekommen, der Schwerpunkt lag im südlichen Landkreis. Größtenteils handelte es sich bei den Einsätzen um vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen. Verletzte gab es laut ILS nicht.

Bei einem Brand auf einem Bauernhof in Engelsberg im Landkreis Landshut ist am späten Montagabend eine Scheune zerstört worden.
Bei einem Brand auf einem Bauernhof in Engelsberg im Landkreis Landshut ist am späten Montagabend eine Scheune zerstört worden.
Bei einem Brand auf einem Bauernhof in Engelsberg im Landkreis Landshut ist am späten Montagabend eine Scheune zerstört worden.
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 
Buch am Erlbach war besonders stark vom Unwetter betroffen. 

In der Spitze waren 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdiensten im Gemeindegebiet Buch ausgerückt, wie der Kreisbrandmeister und örtliche Feuerwehrkommandant Christian Willner berichtet. Im Zeitraum zwischen 22 und 4 Uhr habe es 40 Einsatzstellen gegeben, Keller seien teils massiv unter Wasser gestanden. Auch am Dienstag war die Feuerwehr noch mit einigen Kellern beschäftigt, die Straßen wurden vom Schlamm befreit.

Willner zufolge war es das schlimmste Starkregenereignis im Ort, seit er seinen Posten als Kommandant vor sieben Jahren antrat. Dass Buch bei Unwettern immer wieder unter Wasser steht, liege maßgeblich an der Tal-Lage des Ortes. Auch am Montag floss das Wasser wieder über die umliegenden Hügel herab.

Was bringen die Rückhaltebecken?

Die Gemeinde ließ bereits mehrere Rückhaltebecken errichten – und die wirken auch, wie der Feuerwehrkommandant auf Nachfrage bekräftigt. „Die Becken sind immer gut gefüllt und drosseln natürlich die Flussmenge“, so Willners Einschätzung. Dennoch seien die punktuell sehr großen Niederschlagsmengen oft unvorhersehbar.

Die Gemeinde ließ in den vergangenen Jahren auch ein Sturzflut-Risikomanagement erarbeiten. Viele Maßnahmen daraus müssten aber noch umgesetzt werden, wie Bürgermeisterin Elisabeth Winklmaier-Wenzl gegenüber unserer Mediengruppe erklärt.

Ein Großaufgebot von etwa 120 Einsatzkräften rückte auch zu einem Bauernhof in Engelsberg (Neufraunhofen) aus. Dort schlug gegen 22 Uhr ein Blitz in eine Scheune ein, die beim Eintreffen der Feuerwehr schon in Flammen stand. In einem angrenzenden Stall sollen Tiere untergebracht gewesen sein. Den Feuerwehrkräften gelang es laut Polizei, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern. Dadurch blieb auch der Stall mit den Tieren verschont. Der Schaden liegt bei etwa 50.000 Euro, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte.
 

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