Premiere

BMW enthüllt neuen 3er im Werk Dingolfing

BMW-Produktiosnvorstand Raymond Wittmann stellt den neuen BMW 3er im Werk Dingolfing vor.

BMW-Produktiosnvorstand Raymond Wittmann stellt den neuen BMW 3er im Werk Dingolfing vor.

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Wirtschaft

BMW hat im Werk Dingolfing den neuen 3er präsentiert. Der Autobauer investiert rund zwei Milliarden Euro in die Produktion des neuen Modells, teilten die Münchner am Mittwoch mit. In Dingolfing rollt der neue 3er ab November vom Band. Dass der neue 3er der achten Generation in Dingolfing produziert wird, war bereits seit Dezember 2025 bekannt.

Die BMW-Gruppe setze mit dieser Investition in Fahrzeugproduktion und Batteriefertigung ein starkes Signal für den Produktionsstandort Deutschland, heißt es weiter. Das Unternehmen mache seine Werke damit startklar für die nächste 3er-Generation. Die 3er-Reihe sei seit mehr als 50 Jahren das Herz der Marke BMW. Seit dem Produktionsstart 1975 wurden demnach rund 18 Millionen Fahrzeuge gefertigt, 15 Millionen davon in Deutschland. Der 3er sei damit das weltweit erfolgreichste Premium-Automobil der Mittelklasse. Rund eine Milliarde Euro sei in die Weiterentwicklung der beiden Fahrzeugwerke München und Dingolfing geflossen. Etwa eine weitere Milliarde Euro habe das Unternehmen in das neue Batteriewerk Irlbach‑Straßkirchen (Kreis Straubing-Bogen) investiert.

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„Wir investieren in Deutschland in Wertschöpfung, wettbewerbsfähige Produktion und sichere Beschäftigung. Der neue BMW 3er ist dafür die beste Blaupause: Wir beherrschen die Transformation – von der Entwicklung über die Industrialisierung bis zur hocheffizienten Produktion in München und Dingolfing“, wird BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann in der Mitteilung zitiert. 

Mit dem neuen Hochvoltbatterie-Werk Irlbach-Straßkirchen hole BMW zudem eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität an den Heimatstandort. Wittmann weiter: „Damit industrielle Wertschöpfung und Hightech dauerhaft in Deutschland erfolgreich bleiben, braucht es zugleich Rahmenbedingungen, die Investitionen, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen.“

Neuer BMW i3 in München, 3er mit klassischen Antrieben in Dingolfing

Der vollelektrische i3 wird im umfassend modernisierten Stammwerk in München gefertigt, die dabei verwendeten Hochvoltbatterien der sechsten Generation liefert das neue Werk Irlbach-Straßkirchen. Die Varianten des 3ers mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybrid-Antrieb entstehen im Werk Dingolfing. Später werden der BMW i3 und der 3er auch im Werk San Luis Potosi in Mexiko sowie eine angepasste Variante des 3ers für den chinesischen Markt in Shenyang in China produziert.

Im Münchner Stammwerk läuft der 3er seit seiner Premiere im Jahr 1975 ohne Unterbrechung vom Band, künftig erstmals vollelektrisch als BMW i3. Im Werk Dingolfing wird die Modellreihe mit Unterbrechungen seit 1980 gefertigt.

Die Vorbereitung auf die achte Generation verlief an beiden Standorten bewusst unterschiedlich. In München investierte BMW in neue Gebäude und Produktionsanlagen für Technologien der Neuen Klasse. Im Werk Dingolfing wurde etwa im Karosseriebau eine neue, zusätzliche Fertigungslinie für die 3er-Reihe geschaffen.

Irlbach-Straßkirchen stärkt den Industriestandort Niederbayern

Ein weiterer zentraler Baustein für die nächste Generation des 3er und die Neue Klasse ist das Werk Irlbach-Straßkirchen. Dort werden künftig Hochvoltbatterien der sechsten Generation montiert. Ab Oktober versorgt der Standort zunächst das Werk München mit Batteriesystemen für den vollelektrischen i3.

Bis Ende 2027 will BMW nach eigenen Angaben rund 40 neue oder überarbeitete Modelle mit Technologien der Neuen Klasse auf die Straße bringen. 

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