Es ist so weit
Neues BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen startet mit Serienproduktion

Archivbild/Armin Weigel/dpa
Das BMW-Werk Irlbach-Straßkirchen beginnt nun mit der Serienproduktion von Hochvoltbatterien.

Im neuen BMW-Werk im Landkreis Straubing-Bogen beginnt an diesem Donnerstag die Serienproduktion von Hochvoltbatterien. Montiert werden die Speicher, die eine Schlüsselkomponente für Elektro-Modelle des Autobauers sind, bereits seit März, zum 1. Oktober schaltet BMW allerdings einen Gang höher. Das neue Werk soll damit eine zentrale Rolle bei der Versorgung der anderen deutschen BMW-Standorte spielen.
Hochvoltbatterien spielen insbesondere bei der Fertigung der Fahrzeuge der Neuen Klasse eine wichtige Rolle. In Irlbach und Straßkirchen werden laut BMW Batterien der sechsten Generation montiert, von denen sich der Autobauer große Leistungssprünge bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit für E-Autos verspricht. Pro Jahr sollen in dem Werk bis zu 600.000 Hochvoltspeicher montiert werden.
BMW hatten den Standort im Gäuboden nach eigenen Angaben aus 20 Kandidaten ausgewählt - unter anderem wegen der Nähe zu den anderen Werken in Dingolfing, Regensburg und München. Nach der ersten Ausbaustufe sollen in dem neuen Werk etwa 1.600 Menschen arbeiten.
Als die Ansiedlungspläne bekannt wurden, formierte sich zunächst auch Widerstand gegen das Projekt. Kritiker hatten unter anderem den Verlust wertvoller Ackerflächen moniert. In einem Bürgerentscheid im Herbst 2023 hatte sich aber eine deutliche Mehrheit der Bürger von Straßkirchen für das Werk ausgesprochen.














