Fußball-WM

Wechsel perfekt? Marokkos Saibari blockt Bayern-Frage ab

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Traf auch schon beim 1:1 gegen Brasilien: Marokkos Ismael Saibari.

Traf auch schon beim 1:1 gegen Brasilien: Marokkos Ismael Saibari.

Von dpa

Angeführt von Bayern-Wunschspieler Ismael Saibari hat Marokko die große Schotten-Party durchkreuzt und steht so gut wie sicher im Sechzehntelfinale der Fußball-WM. Der Halbfinalist von 2022 gewann das zweite Gruppenspiel in Boston mit 1:0 (1:0) und liegt in der Tabelle nun einen Zähler vor den Schotten. Diese verpassten die Chance, den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase vorzeitig perfekt zu machen.

Saibari (2. Minute), der den Medizincheck beim FC Bayern München schon bestanden haben soll, bescherte dem Favoriten vor 64.146 Zuschauern einen Blitzstart. Schon beim 1:1 zum Auftakt gegen Brasilien hatte der 25-Jährige getroffen. Am letzten Spieltag der Vorrunde ist Marokko großer Favorit gegen Haiti. Schottland hofft gegen Brasilien auf einen Coup.

Der Schotte John McGinn (l) und der Marokkaner Noussair Mazraoui im Laufduell.
Der Schotte John McGinn (l) und der Marokkaner Noussair Mazraoui im Laufduell.
Der Schotte John McGinn (l) und der Marokkaner Noussair Mazraoui im Laufduell.
Bei fast jedem Ballkontakt ausgebuht: Marokkos Achraf Hakimi (r).
Bei fast jedem Ballkontakt ausgebuht: Marokkos Achraf Hakimi (r).
Bei fast jedem Ballkontakt ausgebuht: Marokkos Achraf Hakimi (r).

Der Traumstart gab den Marokkanern vor den Augen von Star-Coach Pep Guardiola und FIFA-Präsident Gianni Infantino früh Sicherheit. Schottland tat sich schwer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, weil Marokko aggressiv störte. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam der Außenseiter durch John McGinn zur ersten Chance. Da hätte Marokko längst höher führen können.

Besonders im Fokus stand Marokkos Kapitän Achraf Hakimi, der bei Ballbesitz ausgebuht wurde. Wenige Stunden vor Anpfiff wurde bekannt, dass der Profi von Paris Saint-Germain wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht muss. Hakimi bestreitet die Anschuldigungen.

Nach der Pause wurde das Spiel deutlich körperbetonter. Immer wieder wurde das Spiel wegen kleinerer Fouls unterbrochen. Großchancen hatten weiterhin nur die Afrikaner: Erst wurde ein Schuss von Saibari abgefälscht und klatschte auf die Latte, dann rettete Schottland-Keeper Angus Gunn gegen Bilal El Khannouss. Die Effizienz war die große Schwachstelle im Spiel der Marokkaner, die das knappe Ergebnis verwalteten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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