Logistik

Hygienefirma Zech: Straubinger Gründerfamilie verkauft nach 200 Jahren

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Bei der Übergabe: Zech-Chefin Steffi Hoppenthaler (2.v.l.) mit Vertretern von Igefa.

Bei der Übergabe: Zech-Chefin Steffi Hoppenthaler (2.v.l.) mit Vertretern von Igefa.

Von Redaktion Wirtschaft

Nach knapp 200 Jahren Firmengeschichte zieht sich die Familie Hoppenthaler aus dem Hygiene-Unternehmen Zech mit Sitz in Straubing zurück. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitgeteilt hat, werde der Fachgroßhandel Igefa das Unternehmen übernehmen. Zech wurde 1829 als Seifensiederei gegründet und entwickelte sich unter Familie Hoppenthaler in neun Generationen zu einem Großhandelsunternehmen mit 100 Mitarbeitern. Nach eigenen Angaben setzt das Unternehmen jährlich 40 Millionen Euro um mit der Lieferung von Reinigungs-, Hygiene- und Pflegeartikel in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern sowie dem Großraum Nürnberg.

„Die Entscheidung zum Verkauf ist uns nicht leichtgefallen“, teilt Geschäftsführerin Steffi Hoppenthaler mit. Nach fast zwei Jahrhunderten Unternehmensgeschichte sei man stolz auf das Erreichte und dankbar für das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden und Partnern.

Der neue Eigentümer Igefa ist als Verbund seit 50 Jahren in der Branche tätig und wird von Hoppenthaler als zuverlässiger und langfristig orientierter Partner beschrieben. So solle die Marke „Zech“ erhalten bleiben. Hoppenthaler werde den Übergang als Geschäftsführerin begleiten. „Wir sind überzeugt, dass die Übergabe die richtigen Voraussetzungen schafft, um das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen“, teilt sie mit.

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