GFL Süd

Große Aufholjagd ohne Ertrag: Straubing Spiders sind elf Spiele sieglos

Die Straubing Spiders verlieren auch ihr letztes Heimspiel. 23:30 heißt es am Ende gegen die Munich Cowboys. Die letzte Begegnung ist gegen die Düsseldorf Panther.

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Elf Spiele, elf Niederlagen: Für die Straubing Spiders ist der Abstieg so gut wie besiegelt.

Elf Spiele, elf Niederlagen: Für die Straubing Spiders ist der Abstieg so gut wie besiegelt.

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Sport

Die Straubing Spiders haben auch ihr letztes Heimspiel der Saison nicht für den ersehnten ersten Erfolg nutzen können. Gegen die Munich Cowboys unterlag die Mannschaft von Headcoach Sven Dorfner am Samstagabend im Spiderdome mit 23:30. Für die Spiders bleibt damit vor dem letzten Saisonspiel bei den Düsseldorf Panther eine Bilanz von elf Niederlagen aus elf Spielen.

Straubing eröffnete die Begegnung erfolgreich mit einem Onside Kick, den Kristof Komiszar selbst sicherte. Die Spiders erhielten damit sofort den ersten Ballbesitz, erzielten aus der guten Ausgangslage allerdings keine Punkte.

München tat sich offensiv ebenfalls lange schwer, setzte sich im zweiten Viertel aber zunehmend ab. Maximilian Mittasch brachte die Cowboys zunächst mit Field Goals aus 31 und 47 Yards 6:0 in Führung.

Für Straubing wurde es kurz vor der Pause besonders bitter. Eine Interception von Raleigh Benjamin Yeldell III brachte München in aussichtsreiche Position. Nicholas Semptimphelter fand Sebastian Reiner anschließend über 33 Yards zum ersten Touchdown der Partie. Zwei zusätzliche Strafen ermöglichten den Gästen noch ein weiteres Field Goal. So ging es aus Spiders-Sicht mit 0:16 in die Kabine.

Nach der Pause änderte sich die Partie. Straubing benötigte nur drei Spielzüge für die ersten Punkte. Yeldell fand Pouncey über 29 Yards zum Touchdown, Jvonte Kareem Davis lief die Two Point Conversion zum 8:16 in die Endzone.

Spiders drehen im dritten Viertel auf

Wenig später übernahm Davis und lief aus 16 Yards zum zweiten Touchdown. Yeldell vollendete die Two Point Conversion und es stand 16:16. Die Cowboys antworteten allerdings noch vor dem Ende des dritten Viertels mit einem langen Drive. Über zwölf Spielzüge und 78 Yards arbeitete sich München über das Feld, bevor Semptimphelter zu Beginn des Schlussviertels erneut Sebastian Reiner fand. Der 27 Yard Touchdown brachte die Gäste mit 23:16 zurück in Führung.

Etwas später fiel die Entscheidung. Semptimphelter fand Emre Gökce über 84 Yards zum Touchdown und München erhöhte gut zwei Minuten vor Ende auf 30:16.

Straubing antwortete noch einmal schnell. Zwei Pässe auf Soler brachten die Offense weit über das Feld, Pouncey legte mit einem Lauf über 14 Yards nach und Davis erzielte eine Minute vor Schluss seinen zweiten Rushing Touchdown. Komiszar traf zum 23:30, für eine weitere Aufholjagd reichte die verbleibende Zeit jedoch nicht mehr.

Offensiv gehörten Eloi Soler und Jvonte Kareem Davis zu den auffälligsten Straubingern. Soler fing sieben Pässe für 101 Yards und knackte damit die Marke von 100 Receiving Yards. Zusätzlich sorgte er mit einem Kickoff Return über 52 Yards für eine der besten Feldpositionen des Abends.

Insgesamt stehen für Straubing erneut vier Turnover in der Statistik. Genau diese Ballverluste wogen in einer Partie schwer, die nach dem 16:16 komplett offen war.

Ein Blick auf die Statistik zeigt eine Partie, in der Straubing durchaus seine Möglichkeiten hatte. Die Spiders erzielten 14 First Downs, München kam auf zwölf. Straubing lief für 66 Yards, während die Cowboys am Boden lediglich 39 Yards erreichten.

Besonders effizient waren die Spiders in der Red Zone, wo beide Möglichkeiten mit Touchdowns abgeschlossen wurden. Der Unterschied lag vor allem im Passspiel und bei den Ballverlusten. München produzierte 336 Passing Yards und damit den Großteil seiner 375 Yards Total Offense. Straubing leistete sich vier Turnover, München eben nur zwei.

Letztes Spiel in Düsseldorf

Mit dem 23:30 endet die Heimspielsaison der Straubing Spiders ohne Sieg. Nach elf Partien steht die Mannschaft ohne Erfolg da - die Situation im Kampf um den Klassenerhalt ist vor dem letzten Wochenende äußerst angespannt.

Zum Abschluss der regulären Saison reisen die Spiders zu den Düsseldorf Panther. Dort bleibt nur noch eine Gelegenheit, die Saison mit einem Sieg zu beenden und das eigene Ergebnis im Kampf um den Ligaverbleib zu liefern.

Nach der Aufholjagd gegen München ist klar, wo Straubing ansetzen muss: Gute Phasen allein reichen nicht mehr. Im letzten Spiel müssen daraus über vier Viertel Punkte und ein Sieg werden.

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