GFL Süd

War‘s das mit der GFL? Straubing Spiders sind zehn Spiele ohne Sieg

Für die Straubing Spiders, die auch das zweite Derbyspiel gegen Phoenix Regensburg verlieren, ist der Abstieg aus der German Football League so gut wie besiegelt.

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Auch im zweiten Spiel gegen Regensburg gibt es für die Straubing Spiders nichts zu holen.

Auch im zweiten Spiel gegen Regensburg gibt es für die Straubing Spiders nichts zu holen.

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Sport

Die Straubing Spiders haben am Samstag in der GFL Süd das zweite ostbayerische Derby innerhalb von einer Woche verloren. Bei Regensburg Phoenix unterlag die Mannschaft von Headcoach Sven Dorfner mit 22:31. Anders als beim 14:42 im Hinspiel hielt Straubing die Begegnung lange offen und ging mit 14:14 in die Halbzeit. Nach der Pause nutzten die Gastgeber ihre entscheidenden Möglichkeiten jedoch konsequenter und brachten den Sieg vor knapp 600 Zuschauern nach Hause. Zwei Spiele bleiben für die Spiders noch - und Siege müssen dringend her.

Die Partie begann mit Ballverlusten auf beiden Seiten. Pascal Andreas Sendelbach fing früh einen Pass von Regensburgs Quarterback Cameron Yowell ab und brachte die Straubinger Offense zurück auf das Feld. Wenig später antworteten die Phoenix jedoch mit einer eigenen Interception. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels gelang Regensburg der erste Touchdown. Nebechi Abana lief aus acht Yards in die Endzone und stellten auf 7:0.

Im zweiten Viertel arbeiteten sich die Spiders über einen langen Drive bis tief in die Hälfte der Gastgeber vor. Jvonte Kareem Davis vollendete aus drei Yards zum Touchdown, Kristof Komiszar verwandelte den Extrapunkt zum 7:7. Regensburg antwortete wenig später durch einen Touchdown Pass von Yowell auf Jadon Gildersleeve und ging erneut in Führung.

Die Spiders hatten jedoch noch vor der Pause eine Antwort. Raleigh Benjamin Yeldell III brachte seine Offense schnell über das Feld und fand 30 Sekunden vor der Halbzeit Eloi Soler über 17 Yards in der Endzone. Komiszar traf erneut und sorgte für den 14:14-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Dominik Laßmann brachte Phoenix mit einem Field Goal aus 34 Yards mit 17:14 in Führung. Straubings Defense verhinderte zunächst Schlimmeres.

Phoenix Regensburg setzt sich ab

Die entscheidende Phase folgte wenig später: Nach einem Fumble der Spiders erhielt Regensburg den Ball an der Straubinger 38 Yard Linie. Phoenix nutzte diese Gelegenheit: Abana arbeitete sich mit mehreren Läufen nach vorne und vollendete den Drive mit einem Touchdown aus elf Yards zum 24:14.

Straubing bekam im Schlussviertel noch die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen und arbeitete sich tief in die Hälfte der Gastgeber vor. Eine weitere Interception beendete den Drive jedoch. Regensburg schlug danach mit dem größten Big Play des Tages zu. Yowell fand Gildersleeve über 50 Yards zum Touchdown und stellte auf 31:14.

Die Spiders blieben offensiv aktiv und kamen noch einmal zurück. Jvonte Kareem Davis bereitete mit einem Lauf über 38 Yards den nächsten Score vor. Wenig später fand Yeldell erneut Eloi Soler, diesmal über 31 Yards zum Touchdown. Yeldell selbst lief anschließend die Two Point Conversion in die Endzone und verkürzte auf 22:3 - dabei blieb es allerdings.

Eloi Soler war der produktivste Straubinger Passempfänger des Tages. Er fing fünf Pässe für 111 Yards und erzielte beide Straubinger Receiving Touchdowns. Dazu kamen 106 Yards bei Kickoff Returns, womit Soler auch in den Special Teams für wichtige Feldpositionen sorgte.

Quarterback Raleigh Benjamin Yeldell III brachte 20 seiner 29 Pässe für 264 Yards und zwei Touchdowns an. Gleichzeitig stehen drei Interceptions in seiner Statistik, die in einer engen Begegnung schwer wogen. Jvonte Kareem Davis kam bei nur zwei Läufen auf 41 Yards und einen Touchdown, darunter der 38 Yard Lauf im Schlussviertel.

Die statistischen Werte zeigen, dass Straubing offensiv durchaus mithalten konnte. Die Spiders kamen auf 347 Yards Total Offense und sogar auf 264 Passing Yards, während Regensburg insgesamt 417 Yards produzierte. Auch bei der Third Down Efficiency lagen beide Teams mit jeweils 38 Prozent gleichauf.

Der entscheidende Unterschied lag erneut bei den Ballverlusten. Straubing leistete sich vier Turnover, Regensburg lediglich zwei. Dazu kamen neun Strafen für 98 Yards. In einem Spiel, das über lange Phasen eng verlief, waren diese Fehler am Ende zu viel.

Zwei Spiele bleiben noch

Für die Straubing Spiders wird die Situation im Kampf um den Klassenerhalt nun so gut wie unmöglich. Nach dem Rückspiel gegen Regensburg stehen nur noch zwei Begegnungen auf dem Spielplan. Am kommenden Wochenende empfangen die Spiders die Munich Cowboys zum letzten Heimspiel der Saison, anschließend wartet zum Abschluss das Auswärtsspiel bei den Düsseldorf Panther.

Straubing braucht Siege, um die Chance auf den Ligaverbleib weiter offen zu halten. Gerade das letzte Heimspiel gegen München bekommt deshalb noch einmal besondere Bedeutung. Da soll noch einmal alles investiert werden, um den ersten Saisonsieg einzufahren und den Kampf um den Klassenerhalt bis zum Ende offen zu halten.

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