GFL Süd

Der Druck steigt: Straubing Spiders vor letztem Heimspiel gegen München

Gegen die Munich Cowboys soll am Samstag um 19 Uhr unter Flutlicht im Spiderdome endlich der erste Saisonsieg her. München reist zwar als Tabellenvierter, aber mit zwei Niederlagen in Folge an.

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Die Straubing Spiders um Wide Receiver Eloi Soler (l.) sind nun endgültig in der Pflicht, endlich abzuliefern.

Die Straubing Spiders um Wide Receiver Eloi Soler (l.) sind nun endgültig in der Pflicht, endlich abzuliefern.

Wahl-O-Mat
Von Redaktion Sport

Die Straubing Spiders haben am Samstag das letzte Heimspiel der Saison 2026 in der GFL Süd gegen die Munich Cowboys. Kickoff im Stadion Am Peterswöhrd ist um 19 Uhr. Nach zehn Niederlagen aus zehn Spielen ist der Klassenerhalt der Spiders in großer Gefahr. Die Rechnung ist inzwischen einfach: Straubing braucht Siege.

Denn die Situation am Tabellenende der GFL Süd hat sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Straubing steht nach zehn Spielen bei 0:10 und einem Punkteverhältnis von 165:408 auf dem achten Platz. Die Saarland Hurricanes haben bereits zwei Siege, die Allgäu Comets einen. Für die Spiders bleiben nach dem Heimspiel gegen München nur noch die Partie bei den Düsseldorf Panther.

Dass die Mannschaft unter Headcoach Sven Dorfner offensiv in der Lage ist, Spiele enger zu gestalten, zeigte zuletzt das Rückspiel gegen Regensburg Phoenix. Beim 22:31 hielt Straubing die Partie wesentlich länger offen als noch eine Woche zuvor und produzierte 347 Yards Raumgewinn. Raleigh Benjamin Yeldell III warf für 264 Yards und zwei Touchdowns, Eloi Soler fing fünf Pässe für 111 Yards und beide Touchdowns durch die Luft. Am Ende waren es jedoch erneut vier Turnover und neun Strafen, die eine bessere Ausgangslage verhinderten.

Cowboys in schwacher Form

Die Munich Cowboys reisen zwar als Tabellenvierter nach Niederbayern, kommen jedoch ebenfalls nicht gerade mit Rückenwind. München steht bei einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen und musste zuletzt zwei Pleiten hinnehmen. Nach dem 7:14 bei den Pforzheim Wilddogs folgte am vergangenen Wochenende ein 14:35 gegen die Razorbacks Ravensburg.

Gegen die Razorbacks hielt das Team von Headcoach Christos Lambropoulos die Begegnung bis zur Halbzeit beim Stand von 14:14 komplett offen. Nach dem Seitenwechsel übernahm Ravensburg jedoch die Kontrolle und erzielte 21 unbeantwortete Punkte zum 35:14 Endstand.

Quarterback Nicholas Semptimphelter brachte dabei 20 seiner 32 Pässe für 193 Yards und zwei Touchdowns an, leistete sich allerdings auch zwei Interceptions.

Jonathan Roebuck war mit fünf Catches für 79 Yards und einem Touchdown sein produktivster Receiver, Sebastian Reiner kam ebenfalls auf fünf gefangene Pässe und erzielte den zweiten Münchner Touchdown. Im Laufspiel war Maximilian Mayer mit 65 Yards der wichtigste Faktor.

Bereits gegen Pforzheim hatte die Münchner Offense Probleme, konstant Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Beim 7:14 gelangen den Cowboys nur 183 Yards Total Offense und gerade einmal 15 Yards über das Laufspiel. Nur einer von neun Third Downs wurde erfolgreich ausgespielt. Für Straubing ist es zumindest ein Hinweis darauf, dass auch dieser Gegner verwundbar ist, wenn es gelingt, früh Druck aufzubauen.

Im Hinspiel gewann München klar

Beide Mannschaften kennen sich aus dieser Saison. Im ersten Aufeinandertreffen setzte sich München mit 41:14 gegen die Spiders durch. Nach dem Duell mit München wartet nur noch das Saisonfinale auswärts bei den Düsseldorf Panther. Damit beginnt für Straubing spätestens jetzt die entscheidende Phase im Kampf um den Ligaverbleib.

München seinerseits braucht Punkte, um seine Position im Kampf um die vorderen Plätze zu festigen, kommt aber mit zwei Niederlagen in Folge nach Straubing. Für die Spiders muss genau darin die Chance liegen. Vor den eigenen Fans soll nun endlich der erste Sieg gelingen - und der ist auch dringend notwendig.

Passend zur Bedeutung der Partie wartet auf die Zuschauer ein besonderes letztes Heimspiel der Saison. Statt am Nachmittag wird diesmal am Abend gespielt. Um 19 Uhr beginnt das bayerische Duell unter Flutlicht im Spiderdome.

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