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Das war die WM-Nacht: DFB-Elf gewinnt Gruppe, Curaçao hilft

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Das DFB-Team feiert den Erfolg in Toronto.

Das DFB-Team feiert den Erfolg in Toronto.

Von dpa

Deutschland hat erstmals seit dem WM-Titel 2014 wieder die K.-o.-Runde bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Beim 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste überragte Joker Deniz Undav mit zwei Toren. Nach den Erfolgen gegen Curaçao (7:1) und nun gegen die Ivorer ist dem Team von Trainer Julian Nagelsmann ein Platz im Sechzehntelfinale nicht mehr zu nehmen.

Nach dem anschließenden sensationellen 0:0 von Außenseiter Curaçao gegen Ecuador steht Deutschland sogar vorzeitig - und schon vor dem Gruppenabschluss gegen die Südamerikaner am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) - als Sieger der Gruppe E fest. Für die anderen drei Teams geht es dann noch um das Weiterkommen.

Das sind die weiteren wichtigen Themen der Nacht:

Nico Schlotterbeck hat sich in Toronto verletzt.
Nico Schlotterbeck hat sich in Toronto verletzt.
Nico Schlotterbeck hat sich in Toronto verletzt.
Das 0:0 gegen Spanien war für Vozinha das Spiel seines Lebens.
Das 0:0 gegen Spanien war für Vozinha das Spiel seines Lebens.
Das 0:0 gegen Spanien war für Vozinha das Spiel seines Lebens.
Hielt alles, was aufs Tor kam: Torhüter Eloy Room.
Hielt alles, was aufs Tor kam: Torhüter Eloy Room.
Hielt alles, was aufs Tor kam: Torhüter Eloy Room.
Das niederländische Königspaar jubelt für Curaçao.
Das niederländische Königspaar jubelt für Curaçao.
Das niederländische Königspaar jubelt für Curaçao.

Innenverteidiger Nico Schlotterbeck hat im zweiten WM-Spiel eine Verletzung am linken Sprunggelenk erlitten. „Er hat irgendwas im Innenband, ich weiß noch nicht, was“, sagte Bundestrainer Nagelsmann nach dem Erfolg in Toronto. „Er muss morgen ins MRT, es sieht leider nicht ganz so gut aus.“

Erst danach könne man weitere Schlüsse über eine mögliche Ausfallzeit ziehen. Schlotterbeck hatte im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr wegen eines Meniskusrisses im linken Knie gefehlt. Schlotterbeck zog sich die Verletzung nach einer knappen Viertelstunde zu, als er sich in einem Zweikampf selbst gegen das linke Bein trat. Für ihn kam Antonio Rüdiger in die Partie.

Erst Vozinha, nun Eloy Room: Schon wieder hat ein völlig unbekannter Torwart bei der WM für Furore gesorgt. Der Schlussmann von Debütant Curaçao vereitelte mit mehreren exzellenten Reflexen sämtliche Großchancen von Ecuador und hielt damit den ersten Punkt in der kurzen Geschichte des kleinsten WM-Teilnehmers überhaupt fest.

Mit Abpfiff stürmten die Spieler der Karibik-Insel auf Room zu. Schon während der Schlussphase der Partie stiegen die Zahlen der Social-Media-Follower von Room schlagartig an. Der 37 Jahre alte Torhüter spielt für Miami FC in der zweiten amerikanischen Liga und ist beim Fachportal „Transfermarkt“ mit einem Marktwert von 150.000 Euro notiert.

Das war ein rundum gelungener Tag für das niederländische Königspaar. Zunächst bejubelten König Willem-Alexander und Königin Máxima den deutlichen 5:1-Erfolg der Niederlande gegen Schweden in Houston. Dann ging es für die beiden weiter nach Kansas City, wo am Abend Curaçao vollkommen unerwartet das 0:0 gegen Ecuador erreichte.

Als König der Niederlande ist Willem-Alexander zugleich Staatsoberhaupt aller Länder des Königreichs - und Curaçao gehört dazu. Bei beiden Stadionbesuchen trug das Königspaar jeweils die Farben ihrer Nationalteams: In Houston Orange, im rund 1.200 Kilometer entfernten Kansas City Blau.

Kap Verdes Matchwinner beim sensationellen 0:0 gegen Europameister Spanien bekommt beim Turnier in den USA Unterstützung. Die Mutter des 40 Jahre alten Torhüters Vozinha wird ihren Sohn im zweiten Gruppenspiel gegen Uruguay live im Stadion in Miami unterstützen können. Ein Verbandssprecher bestätigte bei der Pressekonferenz zu dieser Partie, dass Ana Candida Evora nach der Klärung aller Visa-Fragen in den USA angekommen sei.

„Für mich ist das sehr wichtig. Denn jeder in meiner Familie unterstützt mich immer in allen Dingen“, sagte Vozinha im Teamquartier des WM-Außenseiters in Tampa/Florida. „Sie hier zu haben, ist für mich etwas Besonderes. Ich bin sehr glücklich. Mein Vater und mein Bruder werden auch da sein.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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