Zwischenbilanz

Mehr Körperverletzungen und sexuelle Belästigungen am Gäubodenvolksfest

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Die Lampionfahrt am Montagabend verlief friedlich. (Symbolbild)

Die Lampionfahrt am Montagabend verlief friedlich. (Symbolbild)

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Von Redaktion idowa

Die ersten vier Tage des Gäubodenvolksfests sind vorbei, und die Straubinger Polizei zieht eine erste Bilanz. Insgesamt sei das Wochenende inklusive Montag laut Polizei überwiegend friedlich verlaufen. Allerdings sei die Zahl der Körperverletzungen gestiegen: Zehn Fälle wurden bislang aufgenommen - mehr als doppelt so viele wie 2025. Damals waren es zu diesem Zeitpunkt vier.

In 13 weiteren Fällen hätten die Beamten Streitigkeiten bereits vor Ort beenden können, bevor es zu einer Körperverletzung kam. Im vergangenen Jahr war dies in 16 Fällen der Fall. Bislang habe es nur einen Widerstand mit tätlichem Angriff gegen Polizeibeamte gegeben.

Sorgen bereitet der Polizei die Zahl der sexuellen Belästigungen. Vier Fälle seien in den ersten Tagen angezeigt worden. Einen Raub habe es dagegen bislang nicht gegeben. Außerdem seien in verschiedenen Festzelten Hitlergrüße gezeigt worden. Die beiden Tatverdächtigen seien jeweils vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Zudem seien bisher sechs Diebstähle angezeigt worden, im Vorjahr waren es vier.

Lampionfahrt verlief friedlich

Nach Betriebsschluss auf dem Festplatz zieht es viele Volksfestbesucher vom Hagen in die Innenstadt. Dort falle die Bilanz in diesem Jahr positiver aus: Drei Körperverletzungen mit Volksfestbezug habe die Polizei bislang registriert. 2025 waren es zwölf. Bei den Diebstählen zeigt sich dagegen ein Anstieg: Fünf Fälle seien in der Innenstadt angezeigt worden, im Vergleich zu einem im Vorjahr.

Auch der Verkehr rund um das Volksfest beschäftigt die Polizei. Bei Kontrollen seien bislang 13 Fahrer festgestellt worden, die unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug führten. Darüber hinaus habe die Polizei 16 Trunkenheitsfahrten bereits verhindert. Ein Unfall habe sich unter Alkoholeinfluss ereignet.

Auch mit dem Verlauf der Lampionfahrt am Montagabend zeigte sich die Polizei zufrieden. Zeitweise habe der Zugang zum „Adler“ geschlossen werden müssen, um eine Überfüllung des Bereichs zu verhindern.

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