Reportagepreis 2025
Akademie der Bayerischen Presse zeichnet Reportage der Seite 3 aus

Christoph Urban
Während der Reportage hat unser Autor einen Patienten und dessen zwei Pflegerinnen beim Freigang aus dem BKH Straubing begleitet.

Die Akademie der Bayerischen Presse (ABP) hat einen Text unserer Mediengruppe mit ihrem Reportagepreis 2025 ausgezeichnet. Gewonnen hat die Reportage „Endlich raus“ des Autors Christoph Urban, die in der Osterausgabe 2025 unserer Zeitungen sowie auf idowa.de erschienen ist.
Für die Recherche war Urban eine Woche lang im Bezirkskrankenhaus (BKH) Straubing, einer Hochsicherheitsklinik für psychisch kranke Straftäter. In der Laudatio sagte Sebastian Poliwoda, stellvertretender Leiter der Akademie, dem Autor sei es gelungen, die Patienten, die teils schwerste Straftaten begangen hatten, nicht voyeuristisch, sondern fair und einfühlsam zu beschreiben, ohne deren Verbrechen zu beschönigen.

Markus Schlaf/ABP
Preisträger Christoph Urban (Mitte) mit den Zweit- und Drittplatzierten sowie „Spiegel“-Reporter und Ehrengast Juan Moreno (links) und ABP-Direktor Robert Arsenscheck (rechts).
Urban hat ursprünglich in der Straubinger Lokalredaktion als Redakteur gearbeitet und leitet inzwischen die Digital- und Seite-3-Redaktion, deren Reporter auf der dritten Seite der Zeitungen unserer Mediengruppe regelmäßig aufwendige Recherchen aus der Region erzählen. Der nun ausgezeichnete Text war außerdem für den deutschen Reporterpreis in der Kategorie Lokalreportage nominiert.
Die Akademie der Bayerischen Presse ist eine Aus- und Weiterbildungsinstitution für Journalisten. Jedes Jahr wird unter allen Reportagen, die bei Kursen entstanden sind, die beste ausgezeichnet.
Die Reportage sowie drei Podcastfolgen und ein Video-Interview findet man hier: Exklusiver Einblick ins BKH Straubing: Eine Woche in der Psychiatrie
Bei der Preisverleihung war „Spiegel“-Reporter Juan Moreno zu Gast, der 2018 aufgedeckt hatte, dass ein Star-Journalist beim „Spiegel“ Geschichten erfunden hatte. Zuletzt war Moreno erfolgreich als Regisseur der Netflix-Doku „Babo“, für die er den Rapper „Haftbefehl“ zwei Jahre lang begleitet hatte. Das Interview mit Moreno wurde auf Youtube gestreamt.








