Ausschlag

Zerkarien im Sarchinger Weiher: Wie sich Badegäste schützen

In sozialen Medien tauchen Warnungen auf: Sogenannte Zerkarien im Sarchinger Weiher lösen offenbar in Einzelfällen einen Ausschlag aus. Wie kann das sein? Und was ist zu beachten?

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In örtlichen Weihern kann es im Uferbereich zur Ausbreitung von sogenannten Zerkarien kommen, insbesondere dann, wenn diese von Wasservögeln bevölkert werden. (Symbolbild)

In örtlichen Weihern kann es im Uferbereich zur Ausbreitung von sogenannten Zerkarien kommen, insbesondere dann, wenn diese von Wasservögeln bevölkert werden. (Symbolbild)

Vor rund zwei Wochen hat die erste Mutter in den sozialen Netzwerken gepostet, dass sowohl ihre Tochter als auch sie selbst nach dem Baden im Sarchinger Weiher mit einem stark juckenden Ausschlag zu kämpfen hätten. Darunter posteten weitere Betroffene, dass es auch sie und die Kinder erwischt habe.

Daraufhin informierte der Naherholungsverein, dass es in Weihern im Uferbereich, insbesondere wenn diese von Wasservögeln bevölkert werden, zur Ausbreitung von sogenannten Zerkarien kommen könne. Diese mikroskopisch kleinen Larven von Saugwürmern befallen normalerweise Wasservögel. Sie können aber auch in die menschliche Haut eindringen und juckende Hauterkrankungen namens Badedermatitis beziehungsweise Zerkariendermatitis verursachen.

Badekleidung rasch ausziehen

Der Naherholungsverein gibt Tipps, wie man sich schützen kann. Badegäste sollten flache Uferzonen mit dichter Vegetation meiden, nach dem Baden die nasse Badebekleidung schnell ausziehen sowie sich gründlich mit einem Handtuch abtrocknen. Zudem sollte man keine Wasservögel füttern, da diese die Ansammlung von Zerkarien im Wasser fördern können.

Der Naherholungsverein rät ferner, bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Die Badegäste werden durch entsprechende Hinweisschilder und auch auf der Homepage des Naherholungsvereins informiert.

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