Ausraster
Männer beleidigen Feuerwehrleute beim Further Drachenstich-Festzug

Marijan Murat/dpa
Die Polizei ermittelt gegen zwei Männer, die Feuerwehrleute angegriffen haben sollen. (Symbolbild)

Sie sorgen ehrenamtlich für einen sicheren Festumzug – und werden dafür beschimpft und angegangen: Zwei junge Männer haben am Sonntag beim Drachenstich Feuerwehrleute an einer Absperrung beleidigt. Einer der beiden schubste zudem einen Feuerwehrmann.
Während des Festumzugs der Drachenstich-Festspiele sind am Sonntagmittag zwei junge Männer mit Feuerwehrleuten an einer Absperrung in der Grabitzer Straße aneinandergeraten.
Gegen 12.30 Uhr gingen die beiden Männer aggressiv auf zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr Grabitz zu. Auslöser war offenbar die Frage, ob sie ihr Fahrzeug unmittelbar vor der Absperrung abstellen dürften.
Im weiteren Verlauf beleidigten die Männer die beiden Feuerwehrleute derb. Einer der beiden schubste zudem einen Feuerwehrmann. Anschließend gingen die Männer davon.
Die Feuerwehr hatte die Grabitzer Straße für den Festumzug gesperrt und sicherte die Strecke im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags ab.
Die Polizei leitete unmittelbar eine Fahndung nach den beiden Männern ein, konnte sie zunächst jedoch nicht ausfindig machen. Mithilfe von Fotos identifizierten die Beamten später beide Tatverdächtigen.
Bei ihnen handelt es sich um einen 24-Jährigen aus Furth im Wald und einen 19-Jährigen aus Arnschwang. Beide sind der Polizei nach deren Angaben bereits einschlägig bekannt.
Die Polizei ermittelt gegen die beiden Männer wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen.
„Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute haben an diesem Tag ihren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung und die Durchführung des Festumzugs versehen. Sie haben dabei lediglich ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt und die erforderliche Streckensperrung abgesichert. Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen, dabei grundlos beleidigt oder sogar körperlich angegriffen werden. Wir werden solche Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte konsequent verfolgen und die erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen mit Nachdruck durchführen“, beton Josef Weindl, stellvertretender Leiter der PI Furth im Wald.











