Zwei Festnahmen
Verdacht auf Sprengstoff: A3 bei Wörth an der Donau gesperrt

Simon Stadler
Vor der Ortschaft Kiefenholz: Links ist das Fahrzeug zu sehen, in dem die „sprengstoffverdächtigen Gegenstände" gefunden wurden, rechts daneben ein Fahrzeug des Landeskriminalamtes.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle haben Polizeibeamte am frühen Freitagmorgen auf der A3 im Bereich der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau „sprengstoffverdächtige Gegenstände“ gefunden. Zwei Personen sind vorläufig festgenommen worden, die Autobahn ist in beide Richtungen gesperrt.
Wie die Polizei berichtet, seien die Fahrerin eines Autos, sowie ein männlicher Beifahrer beteiligt. Bei einer Kontrolle gegen 2 Uhr sollen die Beamten sprengstoffverdächtige Gegenstände gefunden und sichergestellt haben. Worum es sich dabei genau handelt, lässt sich einer Sprecherin zufolge noch nicht sagen. Auch Gerüchte rund um mögliche Geldautomatensprenger konnte die Sprecherin auf Nachfrage unserer Mediengruppe zum derzeitigen Zeitpunkt weder bestätigen noch verneinen. Beide Personen seien vorläufig festgenommen worden.
Die A3 wurde zur Vorbeugung einer etwaigen Explosionsgefahr zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Wiesent in Fahrtrichtung Passau sowie ab der Anschlussstelle Tiefenthal in Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt. Der Verkehr wird bei der Anschlussstelle Rosenhof in Fahrtrichtung Passau ausgeleitet. In der Fahrtrichtung Nürnberg wird ab der Anschlussstelle Kirchroth ausgeleitet. Am Morgen staute sich der Verkehr auf der Autobahn und auf der nahen Bundesstraße 8. Wie lange die Sperrung noch andauern wird, sei laut der Sprecherin derzeit noch unklar.
Einsatzkräfte sichern den Ereignisort weiträumig ab, auch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts sind vor Ort. Sie sollen den Fund untersuchen und gegebenenfalls entschärfen.
Wir berichten weiter.














