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Immer wieder Unfälle bei Rosenhof und Wörth: Jetzt reagieren die Behörden

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Zu viele Unfälle bei Rosenhof und Wörth/Wiesent – jetzt gibt es Änderungen. (Symbolbild)

Zu viele Unfälle bei Rosenhof und Wörth/Wiesent – jetzt gibt es Änderungen. (Symbolbild)

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Nach wiederholten Verkehrsunfällen im Bereich der A3-Anschlussstellen Rosenhof und Wörth/Wiesent hat sich die Unfallkommission außerplanmäßig mit beiden Stellen beschäftigt. Nun wurden erste Maßnahmen umgesetzt, wie das Staatliche Bauamt Regensburg mitteilt. Konkret betreffen sie die B8 an der Anschlussstelle Rosenhof sowie die Staatsstraße 2146 an der Anschlussstelle Wörth/Wiesent.

An der Anschlussstelle Rosenhof, an der die A3 auf die B8 trifft, wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der B8 im Bereich der Anschlussstelle auf 50 Kilometer pro Stunde reduziert. Durch das niedrigere Tempo sollen Autofahrer mehr Zeit haben, auf ein- und ausfahrende Fahrzeuge sowie die unterschiedlichen Verkehrsströme zu reagieren, so das Staatliche Bauamt. Zugleich sollen mögliche Unfallfolgen durch geringere Geschwindigkeiten reduziert werden.

Warnschilder an der St2146 bei Wörth/Wiesent

Anders sieht die Maßnahme an der A3-Anschlussstelle Wörth/Wiesent aus. Dort hat die Unfallkommission insbesondere die Verkehrssituation auf der Staatsstraße 2146 untersucht.

Auf der Staatsstraße wurden zwei Hinweistafeln aufgestellt, die auf die Unfallhäufung aufmerksam machen. Sie sollen Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf die besondere Situation an der Anschlussstelle hinweisen und zu einer angepassten Fahrweise bewegen, heißt es.

Nach Angaben des Staatlichen Bauamts setzt die Unfallkommission zunächst bewusst auf Maßnahmen, die sich schnell und ohne größere bauliche Eingriffe umsetzen lassen. Die Entwicklung des Unfallgeschehens an beiden Anschlussstellen soll weiter beobachtet werden. Sollten Tempo 50 beziehungsweise die neuen Hinweistafeln nicht die gewünschte Wirkung zeigen, will die Unfallkommission die jeweiligen Situationen erneut bewerten. Dann könnten weitere Maßnahmen geprüft werden. Als Beispiel für einen größeren baulichen Eingriff nennt das Staatliche Bauamt die Errichtung einer Ampelanlage.

In der Unfallkommission arbeiten Vertreter der zuständigen Straßenverkehrsbehörden, der Polizei und der Straßenbaulastträger zusammen.

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