Winterfahrplan
Zu kalt: Busse statt Waldbahn zwischen Bodenmais und Zwiesel

Klaus-Dieter Neumann
Durch die Unterstützung mit Busfahrleistungen auf einzelnen Strecken könne die Störanfälligkeit von Triebwagen bei den sehr niedrigen Temperaturen für die beiden Netze werden (Symbolbild)

Aufgrund der länger anhaltenden Frostperiode und der damit einhergehenden Störanfälligkeit der eingesetzten Triebwagen führen die Waldbahn und die Oberpfalzbahn bis auf Weiteres einen betriebsbedingten Winterfahrplan ein. Dieser sieht vor, dass der Bahnverkehr auf den Linien RB37 zwischen Bodenmais und Zwiesel sowie RB 29 zwischen Cham und Waldmünchen ab sofort durch Busse ersetzt wird.
Der Winterfahrplan mit Bussen auf diesen beiden Linien weiche nicht bis kaum vom Regelfahrplan ab, so die Länderbahn. Fahrgäste sollten sich aber rechtzeitig über die Lage der SEV-Haltestellen informieren, da sich diese nicht immer in unmittelbarer Nähe der Bahnhöfe befinden.
Durch die Unterstützung mit Busfahrleistungen auf einzelnen Strecken könne die Störanfälligkeit von Triebwagen bei den sehr niedrigen Temperaturen für die beiden Netze ausgeglichen werden. Damit kann die Verlässlichkeit der Fahrpläne bei Wintereinbruch aufrechterhalten werden, heißt es von der Länderbahn. Ungeplante Ausfälle von Zugleistungen auf allen Linien in den beiden Netzen sollen so vermieden werden. Bei der betrieblichen Planung haben die Gewährleistung von Schüler- und Pendlerverkehre in den Regionen besondere Priorität, heißt es abschließend.








