Zwei Löschzüge
Darum war am Montagabend die Feuerwehr in der Straubinger Rosengasse

Direkt hinterhalb des Verlagsgebäudes des Straubinger Tagblatts hat es am Montagabend plötzlich sehr viel Aufruhr gegeben: Zahlreiche Feuerwehrautos standen in der engen Rosengasse, es herrschte lautes Stimmengewirr. Ein Notfall lag aber glücklicherweise nicht vor.
Wie eine Nachfrage beim Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Straubing direkt am Personaleingang ergab, handelte es sich nämlich lediglich um eine Übung. Im inzwischen leerstehenden Gebäude des ehemaligen „Raven“ wurde eine Explosion im Keller simuliert, wegen der das Haus verraucht war und acht Personen im Inneren vermisst wurden.
Die Löschzüge Zentrum und Nord waren dem Einsatzleiter zufolge mit insgesamt 44 Einsatzkräften vor Ort. Eine Drehleiter wurde außen am Gebäude hochgefahren, im Inneren waren umherzuckende Lichtkegel von Taschenlampen zu sehen. Wegen des simulierten Rauchs trugen viele der Feuerwehrleute Atemschutzgeräte. Die „Vermissten“ wurden durch Stoffpuppen dargestellt, die eine nach der anderen aus dem Gebäude gebracht wurden.
Gegen 21 Uhr ging der Übungseinsatz langsam zu Ende, die Drehleiter wurde eingefahren, die Einsatzkräfte legten ihre Ausrüstung ab und trugen meterweise Schläuche aus dem Gebäude. Dann fuhren die Feuerwehrautos eins nach dem anderen aus der schmalen Rosengasse.














