"Scootervista" in Straubing
Im Zeichen der "Wespe": Italiener und „unkaputtbar“
Am Wochenende gaben die Vespafreunde Straubing mit ihrer mittlerweile vierten Scootervista auf dem Gelände der Tafernwirtschaft viele Einblicke in mehr als 60 Jahre Rollergeschichte. Fast 40 Mitglieder aus ganz Niederbayern und 140 der Kultroller, das sind die Vespafreunde Straubing. Jürgen Weber steht dem Verein vor, er lebt und liebt diese Kultmarke aus Italien genau so wie all die anderen Vereinsmitglieder. Nur so ist es möglich eine Show wie die Scootervista auf die Rollerbeine zu stellen. Denn Ziel ist es, alte Roller zu erhalten oder mit Originalteilen wieder zu restaurieren. Und die Motorrollerfahrer werden auch als Scooteristen bezeichnet weil sie gerne Blechroller mit Schaltgetriebe fahren. Eine Vespa zu fahren wurde früher zum Sinnbild für Freiheit. In den 50er Jahren prägte dieses Vehikel den Lebensstil seiner Zeit und wurde so allenthalben salonfähig. Und ist es heute noch.
Rollerfahrer aus vielen Gegenden Deutschlands zeigten am Wochenende ihre Schätzchen. Da hatten sich Mensch und Maschine aus Bonn, aus Mannheim, aus Recklinghausen, aus Gießen, aus Mainz, vom Veteranen-Club aus Stuttgart, aus Oberbayern, aus dem Altmühltal, aus Niederbayern und der Oberpfalz und aus Österreich auf den Weg in die Gäubodenmetropole gemacht. Jürgen Weber schätz 600-800 Teilnehmer. Das riecht nach Rekordbeteiligung.

















