250.000 Euro Schaden

Dachstuhlbrand in Geiselhöring: Polizei nennt mögliche Ursache

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Das Dach des Hauses stand in Flammen.

Das Dach des Hauses stand in Flammen.

Von Redaktion Landkreis Straubing-Bogen

Die Bürger von Geiselhöring sind am Ostermontag gegen 4.17 Uhr von mehreren Feuerwehrsirenen geweckt worden. Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ging es zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand mit Person in Gefahr in den Ortskern von Geiselhöring an der Franz-Xaver-Feichtmayr-Straße. Verletzt wurde dabei niemand. Nachdem zunächst Unklarheit über die Brandursache herrschte, geht die Polizei nun nach einer erneuten Brandortbegehung von einem technischen Defekt als Auslöser aus. Eine Brandlegung gilt derzeit als ausgeschlossen. Den Schaden schätzt die Polizei auf 250.000 Euro. 

Bereits bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus meldeten viele Einsatzkräfte Rauch und offene Flammen. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Haindling, Greißing, Sallach und Mallersdorf rückte auch der Geiselhöringer Löschzug aus. Mit dabei das erst wenige Wochen in Dienst gestellte neue Tanklöschfahrzeug. 

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Haus befanden. Sofort leiteten die Einsatzkräfte einen Außenangriff ein und bereiteten parallel die Drehleiter vor. Die umfangreichen Löscharbeiten konnten durch den dichten Rauch nur unter Atemschutz durchgeführt werden.

Brand beschäftigte rund 100 Einsatzkräfte

Im Verlauf des Einsatzes wurde eine zweite Drehleiter aus Mallersdorf und weitere Atemschutzgeräteträger aus Hainsbach und Perkam nachalarmiert. Insgesamt beschäftigte der Brand rund 100 Einsatzkräfte. Kreisbrandrat Markus Weber, Kreisbrandinspektor Herbert Dietl und Kreisbrandmeister Thomas Stadler unterstützten gemeinsam mit der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Mallersdorf den Geiselhöringer Einsatzleiter Stefan Allmeier. 

Für eine stabile Wasserversorgung wurden mehrere Hydranten im Umkreis in Betrieb genommen. Eine montierte Photovoltaikanlage erschwerte die Löscharbeiten in der Anfangsphase. Nachdem das erste Feuer grob abgelöscht worden war, ging es an die aufwendigen Nachlöscharbeiten und das Auffinden versteckter Glutnester. Hierzu wurde von beiden Drehleiter die Photovoltaikanlage und die darunterliegende Dachhaut geöffnet. Immer wieder flammte es auf und dichter Rauch quoll aus dem offenen Dachstuhl. 

In regelmäßigen Abständen fanden mit der Einsatzleitung Lagebesprechung statt, um sich über das weitere Vorgehen abzustimmen. Am Vormittag konnten dann langsam erste Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Mit Hilfe eines örtlichen Holztransportunternehmens und deren LKW-Ladekran wurden schlussendlich noch zwei Dachgauben entfernt. Insgesamt kamen bei dem siebenstündigen Einsatzes 24 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Gegen Mittag konnte dann auch die Feuerwehr Geiselhöring die Einsatzstelle verlassen. Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen. 

Am Nachmittag machte sich nochmal eine kleine Mannschaft der Geiselhöringer Wehr zur Nachkontrolle ein Bild vor Ort. Diese verlief nach Feuerwehrangaben ohne Auffälligkeiten.

Der Sachschaden dürfte sich nach Angaben der Polizei mindestens im unteren sechsstelligen Eurobereich bewegen. Die Bewohner des Hauses konnte das Haus der Polizei zufolge rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers sind sechs Menschen in dem Wohnhaus gemeldet.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz.
Rund 100 Einsatzkräfte waren bei dem Dachstuhlbrand im Einsatz.
Rund 100 Einsatzkräfte waren bei dem Dachstuhlbrand im Einsatz.
Rund 100 Einsatzkräfte waren bei dem Dachstuhlbrand im Einsatz.
Mit Drehleiter und Atemschutzgerät starteten die Feuerwehrkräfte den Außenangriff.
Mit Drehleiter und Atemschutzgerät starteten die Feuerwehrkräfte den Außenangriff.
Mit Drehleiter und Atemschutzgerät starteten die Feuerwehrkräfte den Außenangriff.
Dichte Rauchschwaden traten aus dem Gebäude aus.
Dichte Rauchschwaden traten aus dem Gebäude aus.
Dichte Rauchschwaden traten aus dem Gebäude aus.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz.

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