13-Jährige gestorben
Nach tödlichem Unfall auf A3 bei Passau - Polizei ermittelt Porsche

Helmut Degenhart/Zema-Medien
Auf der A3 bei Passau hat sich am Dienstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.


Nach dem tödlichen Unfall auf der A3 bei Passau hat ein Zeugenhinweis die Polizei zu dem Fahrer eines grauen Porsche geführt, der zum Zeitpunkt des Unfalls an der Unfallstelle gewesen sein soll. Ob und inwieweit dieses Fahrzeug mit dem Unfall in Zusammenhang steht, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Dienstagabend, 14. Juli, hat sich auf der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Passau-Süd in Fahrtrichtung Österreich ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein 13-jähriges Mädchen tödlich verletzt wurde. Gegen 18.45 Uhr kam laut Polizei ein mit fünf Personen besetzter BMW auf der A3 aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinunter. Der 35-jährige Fahrer mit bulgarischer Staatsangehörigkeit sowie drei weitere Insassen, zwei Frauen im Alter von 31 Jahren und Anfang 20 sowie ein sechsjähriges Kind, wurden schwer verletzt und nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein 13-jähriges Mädchen starb noch am Unfallort.
Der Fahrer des BMW wurde in der Zwischenzeit aus dem Krankenhaus entlassen. Die weiteren verletzten Fahrzeuginsassen befinden sich noch in umliegenden Kliniken. Den entstandenen Schaden am Fahrzeug, den Schaden an der Mittelleitplanke sowie Flurschäden schätzt die Polizei derzeit insgesamt auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.
Polizei macht einen grauen Porsche ausfindig
Zum Unfallzeitpunkt befand sich laut Polizei ein grauer Porsche 911 an der Unfallstelle. Nach aktuellem Ermittlungsstand weist das Fahrzeug keine unfallbedingten Beschädigungen auf. Das Fahrzeug fuhr nach dem Unfall in Richtung Österreich weiter. Nach dem Porsche fahndete die Polizei mit verstärktem Kräfteansatz, unter anderem unter Einsatz eines Polizeihubschraubers.
Nach der Veröffentlichung des Zeugenaufrufs gingen bei der Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Darunter befand sich auch der entscheidende Hinweis, der in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion München zur Ermittlung des Kennzeichens des gesuchten Porsche sowie des 49-jährigen Fahrers führte.
Die A3 war im Bereich der Unfallstelle in Fahrtrichtung Österreich vollständig gesperrt. Sie konnte nach etwa fünf Stunden in der Nacht wieder freigegeben werden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein unfallanalytischer Gutachter hinzugezogen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang durch die Verkehrspolizeiinspektion Passau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Passau dauern an.











