Nach Vermisstenfahndung
Polizei findet tote Person in brennendem Fahrzeug in Bayerisch Eisenstein

Jens Büttner/dpa
In Bayerisch Eisenstein hat die Polizei eine tote Person in einem brennenden Kleinbus gefunden. (Symbolbild)

Am Sonntag, 20. September, gegen 0.40 Uhr hat eine Streifenbesatzung der Polizei Zwiesel im Rahmen einer Vermisstenfahndung einen brennenden Kleinbus auf einem Parkplatz in der Güterhallenstraße in Bayerisch Eisenstein (Kreis Regen) bemerkt. Darüber informiert das Polizeipräsidium Niederbayern in einer Pressemitteilung am Sonntagnachmittag.
Laut Polizei hätten zuvor Angehörige ein getrennt lebendes Ehepaar aus dem Landkreis Deggendorf bei der Polizei Plattling als vermisst gemeldet. Im Rahmen der Ermittlungen hätten sich konkrete Anhaltspunkte für einen möglichen Aufenthalt der beiden Personen in der Arberregion ergeben, weswegen die Suchmaßnahmen, auch unter Einbindung eines Polizeihubschraubers, in diesem Bereich intensiviert worden seien. Dabei sei der bereits in Vollbrand befindliche Kleinbus des 46-jährigen auf dem besagten Parkplatz festgestellt worden.
Kurze Zeit später hätten die Einsatzkräfte einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten, menschlichen Leichnam im Innenraum des Fahrzeugs gefunden. Personensuchhunde der Zentralen Ergänzungsdienste Passau hätten schließich in den Morgenstunden den 46-jährigen Halter des Fahrzeugs in einem Waldstück im Nahbereich schwer verletzt aufgefunden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Ob es sich bei dem Mann um eine der beiden vermissten Personen handelt, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch zur Identität der Leiche sowie zu den Hintergründen und dem genauen Geschehensablauf machte die Polizei auf Nachfrage keine weiteren Angaben. Für Montag kündigte sie eine weitere Pressemitteilung zu dem Fall an.











