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Niederbayerischer Gründerpreis in Landshut verliehen

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Der Gründerpreis wurde in vier Kategorien verliehen - und sorgte bei den Preisträgern für Freudestrahlen.

Der Gründerpreis wurde in vier Kategorien verliehen - und sorgte bei den Preisträgern für Freudestrahlen.

Mut, Ideenreichtum, Weitsicht: Seit 2007 würdigt der niederbayerische Gründerpreis Menschen und Unternehmen, die diese Eigenschaften besitzen und damit den Wirtschaftsstandort mitgestalten. Der von der Sparkasse ausgelobte Preis gilt als höchste Auszeichnung für Gründer in der Region. In Landshut wurden nun die diesjährigen Preisträger ausgezeichnet.

Verliehen wurde der Preis in vier Kategorien. „Konzept/StartUp“ würdigt noch junge Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial. Ausgezeichnet wurde hier das StartUp Vestigas aus Eggenfelden (Kreis Rottal-Inn), welches 2021 von vier Studenten der Technischen Universität München (TUM) gegründet wurde. Das Unternehmen treibt die Digitalisierung der Baubranche voran und ersetzt klassische Lieferscheine durch strukturierte Daten. Vestigas bringe damit eine der größten globalen Industrien ins 21. Jahrhundert, lobten die Laudatoren. Das spare Kosten und schaffe mehr Effizienz.

Sonderpreis geht an Landshuter Lokalmatador

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Tierkrematorium Himmelspfote aus Aicha vorm Wald (Kreis Passau), welches nicht nur das erste derartige Angebot in Niederbayern darstellt, sondern Tierhalter auch mit einem 24/7-Notdienst und einem Abholungs-Service unterstützt. Als dritter Preisträger in dieser Kategorie wurde Bauingenieur Werner Spann aus Osterhofen (Kreis Deggendorf) geehrt, dessen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für Bauprojekte entwickelt und großen Wert auf eine persönliche Betreuung legt.

Die zweite Kategorie „Aufsteiger/Nachfolger“ nimmt Unternehmen in den Blick, die sich erfolgreich in der Region etabliert haben. Hier zeichneten die Juroren das Stemp Wellnessressort im Kreis Passau für seine beeindruckende Entwicklung aus. Die einstige Pension, gegründet aus einem ehemaligen Bauernhof, wurde erst zum Hotel und schließlich zum Wellnesshotel umgebaut und lockt heute zahlreiche Erholungssuchende in den Bayerischen Wald. Ebenfalls über einen Preis freuen durfte sich das Unternehmen Bavarian Caps aus Kelheim, das trachtentaugliche Caps und Kleidung verkauft. Dadurch werde Tradition neu gedacht, lobten die Laudatoren. Zudem sei das Unternehmen auch dank Kooperationen mit Fußballvereinen wie dem FC Augsburg und dem TSV 1860 München ein Begriff. Die dritte Auszeichnung ging erneut an einen Wellness-Betrieb: Das Hunderesort Waldeck im Kreis Freyung-Grafenau geht dabei allerdings einen ungewöhnlichen Weg und bietet Erholung explizit auch für Tiere an - etwa mit Trainingshalle, Badeteich und Hundemassagen.

In der Kategorie „Lebenswerk“ nahm Siegfried Moßandl  den Preis für die Firma Karl Mossandl aus Dingolfing entgegen.

In der Kategorie „Lebenswerk“ nahm Siegfried Moßandl  den Preis für die Firma Karl Mossandl aus Dingolfing entgegen.

Der Sonderpreis für außergewöhnliche unternehmerische Leistung ging in diesem Jahr an einen Landshuter Lokalmatadoren. Genauer: den Verein „Die Förderer“. Die rund 2.500 Ehrenamtlichen hinter dem Verein organisieren alle vier Jahre die Landshuter Hochzeit - eines der größten historischen Feste in Europa. Damit leisteten „Die Förderer“ einen herausragenden Beitrag zur Bekanntheit Niederbayerns, befand die Jury. Die letzte Auszeichnung des Abends ging derweil in den Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau: In der Kategorie „Lebenswerk“ wurde die Firma Karl Mossandl aus Dingolfing geehrt. Das Unternehmen ist in mehreren Branchen aktiv, von der Kiesproduktion über Erdarbeiten bis hin zum Recycling, und wird mittlerweile in der dritten Generation weitergeführt. Damit sei die Unternehmerfamilie ein Musterbeispiel für regionale Wertschöpfung über Jahrzehnte hinweg, sagten die Laudatoren in ihrer Begründung.

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