Unfall auf dem Eis
Bub bricht ins Eis ein - Altdorferin wird zum Schutzengel

Eine 41-jährige Altdorferin ist vergangenen Freitag zur Lebensretterin geworden. Laut einer Mitteilung der Polizeiinspektion Landshut war ein zehnjähriger Bub am Freitag gegen 13 Uhr im Bereich der Dekan-Wagner-Straße in der Altdorfer Ortsmitte auf dem Nachhauseweg. Weil auf der Pfettrach eine dünne Eisschicht lag, entschied der Schüler, auf das Eis zu steigen. Dabei versuchte er laut Polizei, auf dem Eis bis zur Mitte des Baches zu gehen und brach ein.
Die 41-Jährige, die zufällig vorbei kam, erkannte die Not des Buben, der sich nicht mehr alleine helfen konnte, und zog ihn aus dem Wasser. Der hinzugerufene Rettungsdienst wärmte den Jungen auf, bis er schließlich seinen Eltern übergeben werden konnte.
Die Wasserwacht rät, Eisflächen erst ab einer Dicke von 15 bis 20 Zentimeter zu betreten. Gibt das Eis nach oder beginnt zu brechen, sollte man sich flach hinlegen, sodass sich das Körpergewicht verteilt. Beobachter eines Eisunfalls sollten nicht selbst aufs Eis gehen, sondern den Notruf 112 wählen und den Eingebrochenen vom Ufer aus helfen, etwa mit Ästen, Schals, Stöcken oder Leinen.









