Hubschrauber und SEK
Großeinsatz bei Reisbach wegen psychischer Ausnahmesituation

fib/Eß
Der junge Mann warf verschiedene Gegenstände nach den Einsatzkräften und beschädigte so ein Polizeiauto.
Am Freitagabend sind zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu einem Ortsteil im östlichen Marktgebiet von Reisbach im Kreis Dingolfing-Landau ausgerückt. Auslöser war wohl ein psychischer Ausnahmezustand.
Ersten Informationen der Polizei zufolge hatte eine Mutter gegen 17.30 Uhr die Polizei verständigt, weil ihr Sohn psychisch auffällig, aggressiv und gewalttätig geworden war. Als die Beamten eintrafen, soll er diese mit einer Waffe bedroht, mit Gegenständen beworfen und dann in einem Zimmer einen Brand gelegt haben.
Die Einsatzkräfte zogen sich zunächst zurück und die Familienangehörigen flüchteten aus dem Haus. Als der 18-Jährige dann selber das Haus verließ, konnte er von den Einsatzkräften festgenommen werden, wobei er leicht verletzt wurde. Ansonsten kam niemand zu Schaden.
Der Brand konnte von der Feuerwehr zügig gelöscht werden und das Haus wurde entlüftet. Neben dutzenden Einsatzfahrzeugen von Polizei und mehreren Feuerwehren waren auch ein Hubschrauber, das SEK aus Landshut, Kräfte des BRK und ein Kriseninterventionsteam vor Ort.
Aktuell wird laut Polizei eine geeignete Unterbringung für den 18-Jährigen geprüft. Wegen möglicher Delikte wie Brandstiftung oder weiteren strafrechtlichen Handlungen wurde die Landshuter Kriminalpolizei hinzugezogen.














