Obduktiosnergebnis
Mumifizierte Leiche in Ruhmannsfelden: Verdacht auf Rentenbetrug

In einem Doppelhaus in Ruhmannsfelden, Kreis Regen, wurde am 5. Februar eine stark mumifizierte Leiche gefunden. Die Kriminalpolizeistation Deggendorf ermittle nun zusammen mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen des Verdachts eines Betrugs, wie es seitens der Polizei heißt. Die 82-Jährige Tochter habe mutmaßlich die Rentenzahlungen erhalten. Die Tochter die bis zuletzt in dem Haus wohnte, hat sich in eine Fachklinik begeben.
Zwischenzeitlich liegen auch die Ergebnisse der Obduktion vor, wie die Polizei nun mitgeteilt hat. Dem vorläufigen Ergebnis der von der Staatsanwaltschaft Deggendorf beantragten Obduktion zufolge liegen wohl keine Hinweise auf ein Tötungsdelikt vor. Eine genaue Todesursache konnte nicht mehr festgestellt werden. Weiterhin kann nicht abschließend geklärt werden, wie lange die Leiche in dem Wohnhaus lag. Auch die Todeszeitpunkt kann rückblickend nicht genau benannt werden, jedoch wird schätzungsweise davon ausgegangen, dass die Frau bereits mehrere Jahre verstorben war.













