Weiberfasching

Krawattenattentäterinnen im Pilstinger Rathaus

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Gegen die Scheren der Damen ist kein Kraut gewachsen.

Gegen die Scheren der Damen ist kein Kraut gewachsen.

Bürgermeister Martin Hiergeist hat am unsinnigen Donnerstag feststellen müssen, dass gegen gebündelte Frauenpower und scharfe Klingen kein Kraut gewachsen ist. Was mittlerweile zur festen Tradition im Pilstinger Verwaltungskalender gehört, wurde auch in diesem Jahr mit chirurgischer Präzision vollzogen.

Die „Attentäterinnen“ Ingrid Werner, Christina Jokisch und Anna-Lena Riedl fackelten nicht lange, bewaffnet mit ihren Scheren rückten sie dem Bürgermeister, Geschäftsleiter Christoph Hofmeister und Paul Datzer, Mitarbeiter im Hauptamt, auf den Leib. Mit ein paar gezielten Schnitten war das textile Accessoire Geschichte - ein klarer Sieg für die Damenwelt und der offizielle Startschuss für die närrischen Tage im Rathaus. Der Bürgermeister nahm den modischen Kahlschlag mit Humor und trug den verbliebenen Krawattenstumpf wie einen Orden. Ganz so grausam, wie es der Brauch vermuten lässt, ging es dann aber doch nicht weiter. Nach dem erfolgreichen „Raubzug“ zeigten sich die Damen versöhnlich. Zur Stärkung versammelte sich die Runde im kleinen Sitzungssaal zum Weißwurstessen.

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