Kommunalwahl

Diese Themen bestimmen den Landrats-Wahlkampf in Dingolfing-Landau

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Der Wahlkampf im Landkreis Dingolfing-Landau wird sich um einige Themen drehen, die auch in der Verangenenheit schon kontrovers diskutiert wurden.

Der Wahlkampf im Landkreis Dingolfing-Landau wird sich um einige Themen drehen, die auch in der Verangenenheit schon kontrovers diskutiert wurden.

Vier Kandidaten bewerben sich bei der Kommunalwahl 2026 um das Amt des Landrates von Dingolfing-Landau. Diese Themen werden ihren Wahlkampf unter anderem inhaltlich beherrschen.

Gesundheitsversorgung

Eines der beherrschenden Themen des Wahlkampfes dürfte die finanzielle Schieflage des Donau-Isar-Klinikums werden. Das Kommunalunternehmen, das der Landkreis Dingolfing-Landau gemeinsam mit dem Landkreis Deggendorf betreibt, braucht seit Jahren Millionen-Zuschüsse. Trotz des jährlichen Defizits stehe der Standort in Landau nicht zur Diskussion, hatte Landrat Werner Bumeder in der Vergangenheit mehrfach betont.

Dazu arbeitet der Landkreis Dingolfing-Landau daran, den Sanierungsrückstand in den Standorten in Landau und insbesondere Dingolfing aufzuarbeiten und investiert hohe Summen in die Häuser.

In Landau gibt es keine Notaufnahme mehr, was ebenfalls im Wahlkampf zum Thema werden wird. Neben der Frage, ob und wie man in der kleineren der zwei Kreisstädte zumindest wieder eine grundlegende Notfallversorgung etablieren kann, spielt auch die Hausarztversorgung im Landkreis eine Rolle. Der Kreistag lehnte kürzlich einen Antrag ab, die Anreize für Medizinstudenten schaffen sollte, um diese an den Landkreis zu binden, um kein „Wettrüsten“ mit anderen Landkreisen loszutreten.

Öffentlicher Nahverkehr

Auch der öffentliche Nahverkehr im Landkreis wird Thema im Wahlkampf werden. Noch vor einigen Jahren stand der Landkreis Dingolfing-Landau hier auf dem letzten Platz eines bundesweiten Rankings. Die Einführung des Rufbussystems LanDi hat Verbesserungen gebracht.

Während die einen die Kosten für diesen Rufbus jedoch zunehmend kritisch sehen, geht den anderen der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs noch lange nicht weit genug. Auch die Frage, wie viel der Landkreis in den Ausbau von Geh- und Radwegen investieren sollte, könnte im Wahlkampf zum Thema werden.

Finanzen

Die finanzielle Situation des „BMW-Landkreises“, ist lange nicht mehr so rosig, wie noch vor einigen Jahren. Die großen Investitionen im Haushalt sind nur mit neuen Krediten finanzierbar. Was sich der Landkreis in Zukunft noch leisten kann und soll und wo gespart werden kann wird den Kandidaten viele Möglichkeiten geben, sich mit ihren Themen und Schwerpunkten zu profilieren.

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