Vier OP-Säle entstehen
Ein Rundgang durch den Neubau am Donau-Isar-Klinikum Dingolfing

Kurz vor der Fertigstellung des Neubaus für das Operationszentrum (OP) und das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am Donau-Isar-Klinikum (DIK) Dingolfing hat Bauleiter Paul Rapp DIK-Vorstand Amelie Becher, den Vorstandsvorsitzenden des DIK-Verwaltungsrats Werner Bumeder, den ärztlichen Direktor Dr. Heribert Fröschl sowie die verantwortliche Architektin Anna Bill durch die neuen Räumlichkeiten geführt. Der Neubau mit einer Gesamtbruttofläche von etwa 4.200 Quadratmetern steht laut Klinikum für moderne Medizin und eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in der Region.
Im Neubau entstehen vier OP-Säle inklusive Aufwachraum und Sterilgutbereich. Durch optimierte Abläufe, kurze Wege und die direkte Anbindung an das Bestandsgebäude sollen sowohl elektive Eingriffe als auch andere Operationen strukturiert umsetzbar. Damit werde die Notfallversorgung am Standort gestärkt und auf ein zeitgemäßes infrastrukturelles Niveau gehoben.
Das MVZ, das über einen eigenen Eingang verfügt, beherbergt die Fachbereiche Kardiologie, innere Medizin/Gastroenterologie, Chirurgie, Gynäkologie, und Anästhesie. Durch die direkte Anbindung an das Bestandsgebäude sei eine Vernetzung der medizinischen Abteilungen gewährleistet. Der Baubeginn war im August 2023, der Einzug in den Neubau ist voraussichtlich für April geplant.
Landkreis als lebenswerter Standort
DIK-Verwaltungsratsvorsitzender und Landrat Werner Bumeder betonte: „Der Neubau des OP- und MVZ-Gebäudes ist ein entscheidender Fortschritt für die Gesundheitsversorgung im Landkreis Dingolfing-Landau und der gesamten Region. Mit dieser modernen Infrastruktur sichern wir nicht nur die hochwertige medizinische Betreuung vor Ort, sondern stärken auch die Attraktivität unseres Landkreises als lebenswerten Standort. Gerade in ländlichen Regionen ist eine verlässliche medizinische Versorgung essenziell. Hier zeigen wir, dass wir diese Verantwortung ernst nehmen und für die Zukunft gut gerüstet sind.“
DIK-Vorstand Amelie Becher ergänzte: „Dieser Neubau ist ein klares Bekenntnis zur Qualität und Innovation in der Patientenversorgung. Mit den neuen OP-Sälen und dem MVZ schaffen wir optimale Bedingungen für unsere Kolleginnen und Kollegen und setzen gleichzeitig Maßstäbe für eine patientenorientierte und effiziente Gesundheitsversorgung.“
Die Fassade orientiert sich in Farbe und Material an der Krankenhausarchitektur, während ein rückspringender Sockelbau für eine harmonische Optik sorgen soll. Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach trage zur umweltfreundlichen Energieversorgung bei. Die Außenanlagen berücksichtigen den nahe liegenden Hubschrauberlandeplatz, und ein noch neu anzulegender Patientengarten nördlich des Neubaus schaffe eine ruhige Atmosphäre für Genesungssuchende.
Zusätzlich stelle ein unterirdischer Verbindungsgang zur Fernwärmeversorgung sicher, dass das Gebäude zuverlässig beheizt werde. Für die vier Operationssäle wird die Frischluft über eine Außenluftansaugung bereitgestellt. Das Technikkellergeschoss ist so groß wie eine komplette Etage und beherbergt die gesamte Gebäudetechnik.










